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Nordfriesland Tageblatt

21. Oktober 2017 | 07:40 Uhr

Klanxbüll : Wegweiser für junge Weltenbummler

vom

Absolventin des "Freiwilligen kulturellen Jahres" organisiert eine besondere Messe auf dem Charlottenhof.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 08:32 Uhr

Klanxbüll | Eine "Weltenbummler-Messe": So etwas gab es noch nicht auf dem Charlottenhof. Der Begriff macht neugierig. Was verbirgt sich dahinter? Tamara Colicelli steckt dahinter, die ihr Freiwilliges kulturelles Jahr (FkJ) auf dem Kulturhof in der Wiedingharde absolviert. Da sich jeder sogenannte FkJler quasi als krönenden Abschluss seines Jahres ein Projekt ausdenken soll, kam das junge Mädchen aus Mainz auf die Messe-Idee für "Weltenbummler". Am Freitag, 7. Juni, werden sich von 11 bis 18 Uhr Organisationen vorstellen, die sich unter anderem dem Schüleraustausch verschrieben haben und jede Menge Erfahrungen von gestandenen "Weltenbummlern" an Schüler ab der 8. Klasse bis zum Abitur weitergeben.

Tamara Colicelli hat selbst während ihrer Schulzeit Schüleraustauscherfahrungen in der Universitätsstadt Pietermaritzburg in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal gesammelt. "Eine Auslandserfahrung gehört doch heute sowieso in jede Vita", ist sich die Mainzerin sicher.

Die Weltenbummler-Messe ist gedacht für Jugendliche, die sich unter anderem für einen Schüleraustausch interessieren, Sprachreisen unternehmen möchten und, was momentan sehr gefragt ist, sich für "Work & Travel" entscheiden wollen. Auch die Eltern sind natürlich gefragt, sich kundig zu machen. Denn wo sonst gibt es die Gelegenheit im hohen Norden, auf derart komprimierte Informationen zu stoßen?

"Es gibt selten eine solche Chance für Schüler." Tamara Colicelli, die selbst auch in Vorbereitungscamps mitgearbeitet, Organisationen auf Messen vorgestellt und Schüler betreut hat, glaubt fest an den Erfolg der Veranstaltung. "Die Jugendlichen müssten sonst weite Wege bis nach Kiel und Hamburg auf sich nehmen, um an wirklich wichtige und seriöse Informationen zu kommen." Colicelli hat die Erfahrung gemacht, dass "man im Internet überflutet wird von Angeboten, denn es gibt Hunderte von Organisationen, aber nicht immer geht es seriös dabei zu."

22 Organisationen - unter ihnen auch American Field Service (AFS) und Youth For Understanding (YFU) - haben ihr Kommen zugesagt. Colicelli hofft, dass es mindestens 30 werden.

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