„Wat’n Aggewars“: Vergnügliches Winterfest mit Petuhtanten

Gesprächiger Besuch: „Frau Christiansen“ und „Frau Jensen“.
Foto:
Gesprächiger Besuch: „Frau Christiansen“ und „Frau Jensen“.

von
24. März 2015, 17:16 Uhr

„Ohaue-haue-ha, wat’n Aggewars!“: Dieser Satz tönte immer wieder während des Winterfest des Ringreitervereins Achtrup durch Paulsens Gasthof in Sprakebüll. Denn nach Festessen, Tombola und den ersten flotten Tänzen stellten sich zur Freude der rund 60 Versammelten plötzlich „Frau Christiansen“ und „Frau Jensen“ (Hilke Rudolph und Nazly Süchting) ein. In echtem Petuhtanten-Slang kommentieren die Gäste aus Flensburg das Ringreiterfest und plauderten aus ihrem Leben.

Ihre Ausdrucksweise, ein zur Zeit der „Butterfahrten“ in Flensburg heimisch gewordenes Gemisch aus Hochdeutsch, Plattdüütsch, Dänisch und Sønderjysk, löste bei den Reitern schallendes Gelächter aus. Ihr Kommen begründeten die „Petuhtanten“ so: „Wir hatten gehört, in Sprakebüll, da is heute ’n Fest. Da sollten wir ja notwendig gleich mal beigeh’n und gucken ein.“ Anmerkung der „Frau Jessen“: „Mir deucht, Sie sind hier schon richtig mitten mang in Sies Feier. Un wir hatt’n es so hilde un kommen zur Zeit.“

Nach erfolgter Beantwortung ihrer Frage „Wer is’n nu un feiern hier?“ ließen sie sich von Vereinschefin Silke Petersen erklären, was es mit dem Ringreiten auf sich habe. „Beste, un wo is das’n gut für?“, hakten sie nach. Nachdem sie erfahren hatten, dass auch die Vereinskönigin Fenna Christiansen anwesend sei, lautete ihr Kommentar: „Na, das is denn ja auch gut und haben so eine, nich?“ So plauderten die Damen aus Flensburg vor sich hin, bis sie es plötzlich eilig kriegten, wieder nach Hause zu fahren, und DJ Frank die Regie des weiteren Festverlaufs übernahm. Dabei verstand er es, die Feiernden durch seine Musikauswahl zu begeistern und bis zum frühen Morgen auf der Tanzfläche zu halten.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen