Warten auf das Breitband

Die Gemeindevertretung mit Bürgermeister Karl-Richard Nissen (l.).
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Die Gemeindevertretung mit Bürgermeister Karl-Richard Nissen (l.).

Die Gemeinde Sprakebüll hat alle Vorbereitungen getroffen und hofft nun auf ein positives Signal

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25. Januar 2015, 13:53 Uhr

Die Gemeinde Sprakebüll steht, was die Breitbandversorgung betrifft, in den Startlöchern. Von einem unmittelbar bevorstehenden Gespräch mit Vertretern der Breitbandgesellschaft erhofft sich Bürgermeister Karl-Richard Nissen die Auskunft, wann die Kommune mit einem Anschluss rechnen darf. Ein Großteil des Ortsgebietes sei bereits mit Leerrohren für das Glasfaserkabel versorgt.

Wie alle Gemeinden im Gebiete des Amtes Südtondern, war auch Sprakebüll vom Amtsvorsteher Peter Enewaldsen gebeten worden zu prüfen, ob sie für die Sanierung des Bewegungsbades im Krankenhaus Niebüll einen Zuschuss zahlen könne. Im Rahmen der Einweihung eines Windparks hatte Sprakebüll bereits 500 Euro für die Sanierung des Bewegungsbades gespendet. Dennoch erklärte sie sich nunmehr einstimmig bereit, einen weiteren Betrag in Höhe von 1000 Euro zur Verfügung zu stellen, um zur Aufwertung und zum Erhalt des Klinikstandortes beizutragen. Zuvor waren allerdings Befürchtungen geäußert worden, die verantwortlichen Betreiber könnten sich bei der Finanzierung künftiger Maßnahmen immer weiter zurückziehen.

Da die Sprakebüller Gemeindevertreter beabsichtigten, dafür zu sorgen, dass Zuwendungen der Windparks für die Dorfgemeinschaft dauerhaft gesichert werden, diskutierten sie ausführlich darüber, wie das gesteckte Ziel am besten zu erreichen sei. Dabei zogen sie alternativ die Gründung einer Bürgerstiftung oder die Bildung einer Spendengemeinschaft in Erwägung, ohne jedoch herauszufinden, welche der beiden Möglichkeiten sich für ihr Vorhaben besser eignen würde. Abschließend einigten sie sich darauf, die Angelegenheit nochmals mit Carsten Thiesen und Judith Horn von der Amtsveraltung Südtondern in einer Gesprächsrunde zu erörtern, um zu einer befriedigenden Entscheidung zu finden.

Bürgermeister Karl-Richard Nissen teilte mit, die Begutachtung zweier Kastanien mit toten Ästen habe ergeben, dass eine von ihnen gefällt werden müsse. Da sie auf der Grundstücksgrenze steht, werden sich der Anlieger und die Gemeinde die Kosten teilen. Die Wurzel soll – zusammen mit einem weiteren Baumstumpen am Fahrradweg – fortgefräst werden.

Der BürgerBus-Verein Ladelund habe einen zweiten Bus angeschafft und sei prinzipiell bereit, auch Sprakebüll anzufahren. Detaillierte Auskünfte würden anlässlich einer Einwohnerversammlung erteilt werden. Weiterhin gab Nissen bekannt, es seien zwei neue Masten für Straßenlaternen aufgestellt worden. Da es sich bei den Beleuchtungsköpfen aber um Sonderanfertigungen handele, sei mit ihrer Installation voraussichtlich nicht vor Ende des laufenden Monats zu rechnen.

Unter der Rubrik „Anfragen und Mitteilungen“ wurde moniert, dass ein Gully an der Straße Am Audeich“ Geruchsbelästigungen verursache. Karl-Richard Nissen und Ullrich Grabert versprachen, der Angelegenheit nachzugehen. Die von der Freiwilligen Feuerwehr Sprakebüll geleitete Aktion „Sauberes Dorf“ soll am Sonntag 22. März, ab 9.30 Uhr stattfinden. Die Wehr hofft auf rege Unterstützung durch die Bevölkerung.

In nichtöffentlicher Sitzung befasste sich die Gemeindevertretung abschließend noch mit der Genehmigung einiger Grundstücksverträge sowie mit mehreren Anfragen und Mitteilungen vertraulichen Inhalts.

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