Wann kommt der Kindergarten?

Damit die Container-Zeit bald vorbei ist, muss dringend ein neues Gebäude für den Kindergarten her.
Damit die Container-Zeit bald vorbei ist, muss dringend ein neues Gebäude für den Kindergarten her.

Enge-Sande: Gemeindevertreter beraten über Kindergarten-Neubau, der bis 2020 fertig werden könnte

shz.de von
16. Juli 2018, 17:09 Uhr

Schon seit gut einem Jahr erfolgt die Kinderbetreuung in Enge-Sande teilweise in Containern – und wie auf der kürzlichen Sitzung der Gemeindevertreter deutlich wurde, gibt es keine allzu kurzfristige Lösung für das Problem. „Wir brauchen Platz für insgesamt drei Gruppen“, schildert Bürgermeister Carsten-Peter Thomsen. „Es läuft alles auf einen Neubau hinaus.“

Aus Kostengründen und Zeitdruck war auch der Umbau einer Gemeindewohnung diskutiert worden. „Das hat sich aber erledigt“, sagt Thomsen. Ein Gespräch mit den Architekten hatte genaueren Aufschluss über die Möglichkeiten eines Neubaus ergeben. Für diesen schätzt Thomsen Kosten von etwa 300 000 Euro. Unklarheiten gibt es jedoch noch über die Fördermittel: „Wir müssen schauen, aus welchem Topf wir etwas beantragen können“, sagt der Bürgermeister. Wenn Fördermittel zur Verfügung stehen, müssen diese bis März 2019 beantragt werden. Thomsen hofft jedoch, noch in diesem Jahr mit der Planung und 2019 –„wenn alles gut läuft“– mit dem Bau beginnen zu können. „Dann könnten die Kinder vielleicht 2020 schon einziehen. Ich gehe jedoch davon aus, dass wir bis dahin die Container noch um ein Jahr verlängern müssen“, sagt Thomsen.

Diskutiert wurde auf der Sitzung zudem auch die Situation mit der Firma Offtec. Die Gemeinde hatte erneut beim Unternehmen angefragt, wann die ausstehenden Maßnahmen zur beispielsweise Abschaltung der Nachtbeleuchtung erfolgen. Laut Offtec soll das bis zum Anfang nächsten Jahres geschehen. Bei der Nichteinhaltung der Auflagen des städtebaulichen Vertrages ist es vorgesehen, dass die Genehmigungsbehörde eingeschaltet wird. Die Gemeinde ist im Gespräch mit dem gemeindlichen Anwalt, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Einstimmig beschlossen wurde außerdem, dass die mögliche Umstellung der Straßenbeleuchtung weiter im Ausschuss für Umwelt, Energie und gemeindliche Entwicklung sowie im Bau- und Wegeausschuss beraten werden soll. Vertagt werden musste die Beschlussfassung zum Erlass einer neuen Hauptsatzung, die durch die Gründung des neuen Ausschusses notwendig geworden war. Hier wartet man noch auf die Zustimmung der Kommunalaufsicht.

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