Wiederwahl : Vorstand im Amt bestätigt

Der neue SPD-Ortsvorstand.
Der neue SPD-Ortsvorstand.

Die Jahresversammlung der Niebüller SPD wurde durch die Vorstandswahlen bestimmt. Rege Diskussion gab es zu einer Reihe von Anträgen, die an die SPD-Kreistagsfraktion gerichtet sind.

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11. Oktober 2013, 06:15 Uhr

Der Ortsverein Niebüll der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) bestätigte auf der Jahresversammlung seinen Vorstand. Der bisherige Vorsitzende Ralph Hoyer ist auch der neue. An seiner Seite als stellvertretende Vorsitzende amtieren Erika Spaude und Leif Jochimsen.

Auf den weiteren Vorstandposten gab es geringfügige Änderungen. Dem engeren und erweiterten Vorstand gehören an: als Schatzmeister Norbert Tramm, als Schriftführer Sieghard Schmanteck und als Beisitzer Erich Bump, Rolf Olsson, Jörg Uwe Petersen, Karl-Heinz Schmidt, Manfred Skrypalle, Rainer Traulsen sowie Eugen Zlobinski.

Auf ihrer Zusammenkunft beschloss die Versammlung eine Reihe von Anträgen, die der Kreis-SPD zugeleitet wurden. Danach wird die Landesregierung aufgefordert, ihren Einfluss im Aufsichtsrat der HSH-Nordbank dahin gehend geltend zu machen, dass sich die Bank nur noch auf ihre Aufgaben als Landesbank beschränkt.

Die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule möge gesetzlich festgelegt werden, heißt es in einem weiteren Antrag. Einer beständigen und dauerhaften Zusammenarbeit sei der Vorzug vor einer auf Freiwilligkeit basierenden Regelung zu geben. Landes- und Bundesregierung werden aufgefordert, Schwerpunkte in den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur in Land und Bund zu setzen.

Ferner wird gefordert, afghanischen Familien, deren Angehörige für die Bundeswehr tätig waren, uneingeschränktes Asyl zu gewähren. Nach Abzug der Bundeswehr wäre für sie ein Verbleib im Landes das sichere Todesurteil.

Einem weiteren Antrag zufolge seien alle in der Bundesrepublik bestehenden Abhör- und Spionageeinrichtungen anderer Staaten zu schließen – und Neueinrichtungen zu stoppen.

Alle Anträge wurden eingehend diskutiert und ausführlich begründet. Der SPD-Ortsverein setzt darauf, dass sie vom Kreisverband die Adressaten wie Landesverband, SPD-Landtagsfraktion und die SPD-geführte Landesregierung erreichen.

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