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Vorlesetag: Von Rüpeln und einem Gruselmonster

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 21.Nov.2015 | 00:32 Uhr

Sie rauchen Zigarren, lügen und klauen den Feuerwehrleuten nach dem Löschen eines Schuppenbrandes auch noch die Belohnungs-Pfannkuchen. Dass die sechs Geschwister aus dem Buch „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson keine Vorbilder sind, das wissen die Kinder der 4b der Alwin-Lensch-Schule Niebüll auch so. Sie hörten zu, lachten, stellten Fragen und warfen eigene Erlebnisse ein. Kurzum: Sie hatten, gemeinsam mit Klassenlehrerin Friederike Gerntholtz, beim bundesweiten Vorlesetag in der Stadtbücherei Niebüll einfach ihren Spaß: an den haarsträubenden Erlebnissen, dem witzigen Erzählstil der Autorin und dem erzählerischen Können des Vortragenden – hier Bürgermeister Wilfried Bockholt. Und nichts anderes will die Aktion bewirken. „Es macht richtig Lust, weiter vorzulesen“, gestand der zweifache Großvater. „Ich hätte nie gedacht, dass es mir so geht.“

„Bist Du der Bürgermeister?“, fragte eine „kleine Maus“ in Leck Rüdiger Skule Langbehn, und ein anderer Steppke strich ungeniert, aber vorsichtig über das haarlose Haupt des Amtsinhabers. Der Funke sprang gleich über zwischen den Mädchen und Jungen und dem „Märchenonkel“. Rüdiger Skule Langbehn las in der Bücherei aus dem Buch „Ätze, das Gruselmonster“ und entführte die jungen Zuhörer dorthin, wo es Ätze am besten gefällt: in eine Geisterbahn auf den Rummelplatz. Nein, Angst hatten die Kleinen nicht, aber spannend war das doch.

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