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Jugendbeirat in Aktion : Von Parteien bis Partys: Die Wünsche junger Menschen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Basketballplatz, Ehrenamtsmesse oder Kleinkunstfestival: Der Kinder- und Jugendbeirat hat viele Ideen

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2014 | 05:45 Uhr

Der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Niebüll nimmt Fahrt auf. In der 2. Sitzung im großen Sitzungssaal des Amtes, zu der auch Bürgermeister Wilfried Bockholt hereinschaute, wurden erste Ziele abgesteckt sowie Wünsche und Anregungen formuliert. Doch zunächst stellten die Mitglieder und die ausschließlich jugendlichen Besucher einander vor – unter diesen auch Vertreter der Jusos und Jungen Union.

„Wenn ihr etwas wollt, dann fragt getrost auch den Bürgermeister“, öffnete Wilfried Bockholt den Junioren schon mal virtuell die Tür zu seinem Amtszimmer und signalisierte Offenheit gegenüber den Belangen der Jugendlichen. Beiratsvorsitzender Steven Nowak erinnerte an die Anfänge des Beirats. Dessen Gründung zeichnete sich in der „Zukunftswerkstatt Bildungslandschaften“ ab. Die Geburtsstunde schlug Ende Januar mit der konstituierenden Sitzung.

„Die Jugend möchte sich beteiligen. Ihre Stimmte will gehört werden. Und an politischen Entscheidungen, die ihre Belange betreffen, möchte sie mitwirken“, umriss Steven Nowak die Vorstellungen des Beirats. „Jetzt gilt es, unsere Ziele auch abzustecken“, ergänzte ihn Moritz Funk, der bereits Arbeitsfelder auflistete, in denen der Beirat mitwirken möchte – in Bereichen wie Musik, Kunst, Politik, Sport, Parteien sowie Partys.

Während der Sitzung wurden Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit Themen wie Freizeit, Politik und „Sonstigem“ beschäftigten. Unter anderem kam die Anregung zu einem Kleinkunstfestival, das im Rahmen des Niebüller Hauptstraßenvergnügens stattfinden könnte. Nach dem Vorbild anderer Städte sollte auch einmal eine Ehrenamtsmesse in Niebüll durchgeführt werden. Ebenfalls wurde angeregt, die von den Orkanen Christian und Xaver verwüsteten Kahlschläge wieder aufzuforsten. Und: Öffentlichkeitsarbeit des Kinder- und Jugendbeirats könne außer über die herkömmlichen Medien auch über das soziale Netzwerk wie Facebook oder eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Beirat und den Schulen am Ort gehen.

Weitere Punkte, die auf den Wunschzettel rückten: Für den Autokraft-Schnellbus zwischen Niebüll und Flensburg werden bessere Fahrtzeiten gewünscht. Montag bis Freitag 22 Uhr ab Flensburg sei zu früh, wenn man eine Veranstaltung (Kino, Handball, Konzert) in Flensburg besuchen will. Sonnabend (22.50) und Sonntag (23 Uhr) wären „schon okay“. Weiterhin wurden ein öffentlicher Basketballplatz und eine (virtuelle) W-Lan-Party angeregt. Und auf alle Fälle sollte es zur bevorstehenden Europawahl eine bessere Beteiligung geben, waren sich die jungen Niebüller einig. Eine Geschäftsordnung des NKJB ist in Vorbereitung. Zum Kassenwart wählte der Beirat Rouven Leonavicius.

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