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Nordfriesland Tageblatt

12. Dezember 2017 | 19:47 Uhr

Von Husum zum Kap der guten Hoffnung

vom

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Husum | Südafrika ist ein Energiemarkt, der besonders am Kap der Guten Hoffnung über ein sehr großes Potenzial für die Windenergienutzung verfügt. Die südafrikanische Regierung hat das Ziel, bis 2030 18 Gigawatt erneuerbarer Energiequellen zu installieren. Insbesondere die Windenergie soll die Nutzung fossiler Brennstoffe ersetzen. Zahlreiche Windparks werden zurzeit in Südafrika errichtet. Der Bedarf an qualifiziertem Personal für Service und Wartung ist entsprechend groß.

Über das Husumer Bildungszentrum für Erneuerbare Energien (BZEE) sind in Kooperation mit dem Berufsfortbildungswerk Bremerhaven elf südafrikanische Techniker ausgebildet worden. Die dreimonatige Qualifikation zum Servicetechniker für Windenergieanlagen war von der GIZ und von SAGEN (South African German Energy Programs) finanziell unterstützt worden. Zumeist sind die Teilnehmer schon vor Ausbildungsbeginn bei namhaften Unternehmen, die verstärkt in Südafrika aktiv sind, angestellt, darunter Nordex Energy South Africa, Eskom Holding SOC, Wind Prospect Africa Ltd und Obelisk Energy.

"Dieser Lehrgang war für uns ein großer Erfolg. Nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für alle bei Eskom, ganz besonders für uns als Südafrikaner", sagt Frank Galant, Servicemanager des Sere Windparks der Firma Eskom, begeistert. "Wir freuen uns sehr darauf, bald die nächste Gruppe unserer Techniker zu schicken, und wir hoffen, diese gute Partnerschaft in Zukunft noch zu verstärken."

Bereits im Februar 2014 werden weitere afrikanische Techniker in Husum ausgebildet, kündigt Beate Buhl (BZEE Academy) an.

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