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Von fleißigen Bienen und friesischen Vorfahren

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 23.Mai.2016 | 11:24 Uhr

Am Sonntag war Internationaler Museumstag – ein Tag, an dem Museumsfreunde voll auf ihre Kosten kamen. Das galt auch für Besucher in den beiden im südlichen Teil Niebülls gelegenen Museen: das Naturkundemuseum am Ende der Hauptstraße und das Friesische Museum am Osterweg 76. Das lag nicht nur daran, dass der Eintritt frei war; beide Museen hatten eine Menge zu bieten.

Im Naturkundemuseum gab es beispielsweise Gelegenheit, sich am Fleiß der Bienen ein Beispiel zu nehmen und ihnen nachzueifern. Es war auch Gelegenheit, der wunderbaren Natur in die Karten zu schauen und mithilfe von Mikroskop oder Lupe das eine oder andere Wunder ganz aus der Nähe zu bestaunen. Um Aufmerksamkeit bat zudem „Flechten und Pilze“, eine temporäre, regelmäßig wechselnde Ausstellung. Es kamen auffällig viele Familien ins Museum – mit Kindern, die begeistert bestaunten, was das Niebüller Naturkundemuseum zu bieten hat.

Mit dem Besuch des nur wenige Minuten zu Fuß entfernten Friesischen Museums wiederum war die Gelegenheit verbunden, einen Blick zurück in die Lebenswelt der friesischen Vorfahren zu werfen. Stumme Zeugen der Vergangenheit verraten, wie die Menschen in Niebüll, Deezbüll und „trinambai“ (friesisch für Umgebung) lebten und arbeiteten, wie sie wohnten und was für Gewohnheiten sie pflegten.

Museumswärter Karl-Wilhelm Teske hatte eine Menge zu erzählen. Im Stallteil zeigte er unter anderem eine Zentrifuge, mit deren Hilfe die wertvollen Substanzen aus der Milch herausgeschleudert wurden. Aus einer anderen Ecke holte er von Schülern gebastelte Modelle von Friesenhäusern hervor, die in der Kunststunde der Friedrich-Paulsen-Schule bei Walter Bamberger entstanden. Es gab viel zu entdecken aus der Lebenswelt der Friesen. Teske freute sich über lebhaften Besuch und die Gelegenheit, den Menschen von heute von den alten Friesen von einst zu erzählen.


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