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Nordfriesland Tageblatt

14. Dezember 2017 | 09:46 Uhr

„Von 100 auf 0 aufhören ist schwierig“

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 20.Feb.2015 | 11:04 Uhr

Würdig, voller Dankbarkeit und mit viel Humor ist Andreas Eschenburg (63) aus Leck, im Außendienst der Nordfriesland Tageblatt-Anzeigenabteilung, in den Ruhestand verabschiedet worden. Vorgesetzte, ehemalige und jetzige Arbeitskollegen erinnerten gestern in einer Feierstunde mit Witz, Geschenken und Ansprachen an Stationen seines Arbeitslebens.

Andreas Eschenburgs berufliche Karriere begann als Großhandelskaufmann. 1975 kam er zum Flensburger Tageblatt in die Anzeigenabteilung. Er vertrat auf den Inseln Sylt und Föhr die Geschäftsstellenleitung. Andreas Eschenburg hat das Urkonzept der Wochenschau (dazu gehören Format, Farbe und Namen) mitentwickelt, war dort lange beschäftigt. Aber: „Nordfriesland ist nun mal Nordfriesland“, sagte er sich, und so war er froh, als ihm 1988 die Leitung der Geschäftsstelle in Leck angeboten wurde. „Ich habe alte Freunde getroffen, die ich lange nicht mehr gesehen hatte“, erinnert sich Andreas Eschenburg. Kontakte, die ihm zugute kamen. Neben Sonja Spangenberg und Ute Weiß aus der Redaktion gehörte auch Ingrid Glemser, Christa Bösch zu seinem Team. Nach der Auflösung der Geschäftsstelle Leck 2001 ging er nach Niebüll, machte dort mit Klaus-Peter Pien „Außendienst“ – war bei den Kunden ein geschätzter Ansprechpartner.

„Von 100 auf 0 aufzuhören ist schwierig“, gibt Andreas Eschenburg zu. Seine Freizeit verbringt er mit Ehefrau Rita, eine gebürtige Litauerin. Ihr Heimatland und seine Menschen sind ihm durch viele, für die Bevölkerung (insbesondere die Armen, Alten und die Kinder) nach wie vor wichtigen Hilfslieferungen mit der „Transportgruppe Litauen“ so ans Herz gewachsen, dass er sich einen Lebensabend in seiner zweiten Heimat sehr gut vorstellen kann. „Bis 2018 bin ich noch Gemeindevertreter, solange bleiben wir in Deutschland.“ Eine weitere Leidenschaft gehört seit 2006 seinen derzeit 15 Bienenvölkern und der Honigproduktion. „Ich bin gerne bei Wind und Wetter draußen.“

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