Offene Höfe : Volksfeststimmung über zwei Tage

Buntes Treiben herrschte zu jeder Stunde bei der „Klintumer Frische“.
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Buntes Treiben herrschte zu jeder Stunde bei der „Klintumer Frische“.

Der Betrieb von Klaus und Markus Schmidt in Klintum erlebte am Wochenende einen wahren Besucheransturm.

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16. Juni 2014, 06:00 Uhr

Joulina zeigte keine Angst vor großen Pferden, reckte sich und verschenkte Streicheleinheiten an die Stute Cappuccino. Der Achtjährigen machten es viele nach, und noch mehr Leute schauten und informierten sich beim „Tag der offenen Tür“ im Betrieb „Klintumer Frische“ von Klaus und Markus Schmidt. Es müssen tausende Besucher gewesen sein, die dort an zwei Tagen bei bestem Wetter Landwirtschaft zum Anfassen erlebten.

Die große Koppel reichte gerade aus, um Platz für die vielen Autos zu finden. Interessierte kamen aus allen Winkeln der Region und darüber hinaus, allen voran ungezählte Fahrradfahrer.

Nun schon zum dritten Mal beteiligte sich der Klintumer Betrieb an der bundesweiten Aktion und machte seine Türen angelweit auf. Die Besucher kamen, bestaunten die riesige Kartoffelhalle, die Pferdeställe samt den Bewohnern. Und sie erhielten Antworten auf ihre Fragen: „Welche Produkte gibt es von der Klintumer Frische?“„Wie wird der Joghurt hergestellt?“ Und vor allem „Wie schmeckt der?“. In der Meierei drängten sich die Menschen um die frischen Molkereiprodukte, die in kleinen Schalen probiert werden konnten.

Große landwirtschaftliche Maschinen forderten Aufmerksamkeit, wie ein Magnet zogen die Kutschfahrten Reiselustige an. Beim Pony-Reiten standen die Jüngsten Schlange, die Hüpfburgen mussten ausprobiert, es durfte geklettert und Kisten gestapelt werden. Jedes Kind träumt sicherlich einmal davon, einen Trecker zu lenken. Hier war das möglich, mit Papa oder Mama an der Seite, unter den Blicken eines Könners.

„Wie heißt die schönste Kuh auf dem Hof?“, „Wie viel Milch gibt eine Kuh pro Tag?“, „Wie viele Rollen hat das Kartoffel-Sortierband?“ – Diese und noch mehr Fragen wollten beim Hof-Quiz beantwortet werden.

Musikalisch unterhielt die Band „Die mit dem Hut“ und fachte die fröhliche Stimmung, die eh schon herrschte, noch weiter an. Ein wenig mutete das Treiben auf dem großen Betrieb wie ein kleines Volksfest an. Zum Ausruhen gab es Bänke en masse, kalte Getränke und Kaffee, Kuchen und Gegrilltes sowieso.

Ausruhen konnten sich die rund 70 Helfer aus den Reihen der Mitarbeiter und der Familie aber nicht: Sie hatten nicht nur mit dem Vorbereiten, sondern auch mit der Betreuung die Weichen für zwei gelungene Tage gestellt.

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