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Keine Freilauffläche : Vierbeiner sorgen für Ärger

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Niebülls Bürgermeister Wilfried Bockholt mahnt Hundebesitzer zur Rücksichtnahme: Der Grüngürtel am neuen Regenrückhaltebecken sein ist kein Hundefreilauf. Sie dürfen zwar mitgebracht, müssen jedoch angeleint werden.

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2013 | 07:30 Uhr

Der westlicher Grüngürtel am Regenrückhaltebecken in Niebüll ist kein Hundefreilauf. Darauf weist Bürgermeister Wilfried Bockholt hin. Bei der Nutzung dieses Gebietes sei es zunehmend zu Konflikten gekommen, ausgelöst durch das Verhalten von Hundebesitzern, die ihre Vierbeiner dort frei laufen lassen.

Hunde dürfen als Begleiter des Menschen gerne mitgebracht werden, seien aber, so der Bürgermeister, im Interesse aller Besucher und Nutzer dieses Erholungsraumes anzuleinen. Für die Hundehalter, die vergessen haben selbst eine Tüte für die Hinterlassenschaften ihres vierbeinigen Freundes mitzunehmen, ist am Zugang Mühlenstraße ein Hundetütenspender montiert.

Die Marschenlandschaft mit Graften, Warften und vier Deichprofilen in historischen Höhen ist quasi ein Nebenprodukt, das im Zuge der Anlage eines Regenwasserrückhaltebeckens entstand. Das Becken an sich ist vorrangig eine technische Baumaßnahme zur kontrollierten Ableitung des Niederschlagswassers aus dem westlichen Stadtgebiet. Erschlossen, verbunden und abgerundet wird das Gelände über einen Rundweg um das Regenrückhaltebecken, angebunden an den Malmesburypark, die Mühlenstraße und den Weg An der Butterfenne. Mit diesem Gelände hat die Stadt nun neben dem Legerader Wald im Süden ein weiteres großes Naherholungsgebiet am Stadtrand im Nordwesten, welches so auch zur Steigerung des Wohn- und Erholungswertes insgesamt beiträgt.

Für das kommende Haushaltsjahr sind weitere Bänke und Verweilmöglichkeiten geplant. In Planung befindet sich auch ein informatorischer Teil, der Auskunft zur Entwicklung der Kulturlandschaft Marsch, zum Deichbau aber auch zum Bauwerk Regenrückhaltebecken vor dem Hintergrund größerer Niederschlagsmengen aufgrund des Klimawandels geben wird.

Die Einwohner und Gäste der Stadt, so der Bürgermeister, haben dies Gebiet sehr schnell als Wander-, Walking- und Erholungsraum entdeckt. „Genauso wie verliebte Paare und Menschen mit einem Sinn fürs Schöne, wenn sie sich auf den Deichen oder am Schöpfwerk treffen und den Sonnenuntergang über dem Gotteskoog oder dem Regenrückhaltebecken genießen.“

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