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Nordfriesland Tageblatt

13. Dezember 2017 | 12:17 Uhr

Viele Neuerungen beim TSV

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 07.Feb.2016 | 17:44 Uhr

Der TSV Fahretoft-Waygaard, gerade erst 50 Jahre alt geworden, hat die Zeichen der Zeit erkannt. Nach dem Platzen der Fusionswünsche des TSV mit dem SV Dagebüll setzt der Sportverein seinen Weg der Erneuerung unbeirrt fort. „Unsere Mitglieder haben uns im vergangenen Jahr den klaren Auftrag erteilt, uns neu zu positionieren, neue Strukturen zu schaffen – daran arbeiten wir kontinuierlich im Vorstand“, sagte John Witt zu Beginn der 51. Jahresversammlung.

Das wurde schon aus der Tagesordnung deutlich, die „zukunftsweisende Beschlüsse“ für den „TSV Fahretoft-Waygaard“ vorsah. Am Ende wurden sie alle – wenn auch hier und da mit Bedenken und „Bauchschmerzen“ – mit deutlichen Mehrheiten gefasst. So hofft der TSV-Vorstand, den Trend der sinkenden Mitgliederzahlen – von 200 auf nun 184 in einem Jahr – zu stoppen, ja möglicherweise umzukehren. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, zitierte Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen Michael Gorbatschow.

Zunächst wurde die Vereinssatzung dahingehend geändert, dass der Vorstandsposten „Frauenwart“ jetzt 1. Beisitzer heißt – neutral und modern. Nicht ganz so eindeutig und schnell ging die Änderung des Vereinsnamens vonstatten. Da gab es Redebedarf. „Ich finde es nach wie vor schade, dass die Fusion nicht geklappt hat. Das wäre ein Gewinn für beide Vereine gewesen. Wir hatten im vergangenen Jahr auch die engere Einbindung der Gemeinde Ockholm in den Vereinsnamen im Konzept. Ockholm ist stark vertreten im TSV und ist eine Säule des Sportvereins. Wir sollten den Vereinsnamen anpassen an die Verhältnisse, deswegen schlage ich den neuen Namen TSV Dagebüll-Ockholm e.V. vor“, bat John Witt zur Diskussion und zur Abstimmung. „Das ist keine Auflösung des TSV Fahretoft-Waygaard, sondern nur eine Änderung des Namens“, stellte der Vorsitzende noch einmal klar. „Der SV Dagebüll hat die Fusion abgelehnt, jetzt tue ich mich schwer damit, dass der Name auftaucht. Fahretoft-Waygaard muss bleiben“, so eine vereinzelte Meinung dagegen.

„Es ist ein Verein für alle Dagebüller und Ockholmer – wenn auch nicht der einzige –, und so ist der neue Namen konsequent. Unser neues Wappen oder Siegel, das wir demnächst bekommen sollen, kann man ja dort einbauen. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, in die Zukunft“, war Bürgermeister Ingwersen ein klarer Befürworter. So steht schon einmal der Namen des möglicherweise zukünftigen einzigen Sportvereins der Gemeinde. „Emotional sagt es mir nicht so zu, aber wir können uns der Realität nicht verschließen“, gab Witt selbst zu, der immerhin 22 Jahre den TSV Fahretoft-Waygaard führte und nun – nach der erfolgreichen Abstimmung mit nur einer Gegenstimme und bei zwei Enthaltungen – den TSV Dagebüll-Ockholm in die Zukunft führen wird.

Dabei wird es bei der Namensänderung nicht bleiben, es sind weitere Neuerungen geplant. Dazu zählen eine Öffnung des Vereinsheimes, eine Werbetafel an der Schule für Sponsoren, ein neuer Flyer und ein professionellerer Internetauftritt und auch zwei neue Sparten. Ab sofort werden auch wieder Badminton und Tischtennis im TSV angeboten.

Beschlossen wurde auch eine Vereinfachung des Vereinsbeitrages. Aus elf verschiedenen Beitragsvarianten wurden nun fünf deutlich übersichtlichere.

Bei den Wahlen wurden Christoph Jürgensen als stellvertretender Vorsitzender und Mike Schlesinger als Kassenwart in ihren Ämtern bestätigt. Dorte Witt schied als Frauenwartin aus, dafür wurde Peter Jacobsen zum 1. Beisitzer gewählt. Als Sportler des Jahres wurden Dorte Witt und Erk Schlesinger ausgezeichnet, Christoph Jörgensen wurde für seine über 30-jährige Vorstandsarbeit zum Ehrenmitglied ernannt.

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