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Nordfriesland Tageblatt

24. August 2017 | 09:20 Uhr

Viele Einsätze für Ladelunder Wehr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Kameraden wurden 2016 zur 85 ernsthaften Einsätzen gerufen – 73 Mal rückte die Rettungshundestaffel zur Personensuche aus

Ganze 85 Mal mussten die 51 aktiven Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr zu ernsten Einsätzen ausrücken. Das Jahr war ereignisreich: Das spiegelte sich auch im Rückblick des Ortswehrführer Dirk Johannsen wider, den er bei der Hauptversammlung vorstellte.

„Die Wehr zählt zur Zeit 46 Angehörige der Einsatzabteilung, fünf Reservisten, 13 Ehrenmitglieder und zwölf Zweitmitglieder, insgesamt somit 76 Mitglieder, darunter eine Frau.“ Neu verpflichtet wurden die Anwärter Claas Benner und Tino Stahlkopf. Der Altersdurchschnitt belaufe sich jetzt auf genau 43 Jahre. 2016 sind außergewöhnlich viele ernste Einsätze angefallen.“ Darunter waren vier Löscheinsätze, acht technische Hilfeleistungen und das 73-malige Ausrücken der Rettungshundestaffel, um in ganz Schleswig-Holstein und Hamburg nach Personen zu suchen.

Da der Raum Hamburg zum Jahreswechsel als Suchgebiet an dort wohnende Kameraden abgetreten worden sei, stehe zu erwarten, dass die Ladelunder Staffel im neuen Jahr deutlich weniger Einsätze werde fahren müssen und dadurch spürbar entlastet werde.

23 Mitglieder haben sich auf dem Sektor des digitalen Funkverkehrs fortgebildet.

Eine neue, leistungsstarke Rettungsschere, ein Kohlenmonoxid-Warngerät, ein Satz neuer Helme und Einsatzjacken seien teils angeschafft, teils bestellt worden. Der Bau des neuen Gerätehauses hinter der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte mache rasche Fortschritte und werde voraussichtlich im März eingeweiht werden können. „Dank zahlreich eingegangener, großzügiger Spenden können sich die Kameraden auf überdurchschnittlich komfortabel ausgestattete Räume freuen. “

Als Sicherheitsbeauftragter mahnte Werner Sönnichsen, zu Einsätzen und Übungen nicht in Gummistiefeln zu erscheinen. Wer Alkohol konsumiert habe, solle im Falle eines Alarms lieber zu Hause bleiben. Um die Tragfähigkeit des Löschfahrzeugs nicht stärker als erlaubt zu beanspruchen, empfahl Sönnichsen mit Nachdruck, einen Anhänger anzuschaffen.

Im Zuge der satzungsgemäßen Wahlen wurden der Ortswehrführer Dirk Johannsen und dessen Stellvertreter Oke Ertzinger in geheimer Wahl einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. In offener Wahl wählten die Versammelten auch die Gruppenführer I und II, Lars Feddersen und Holger Schröder, sowie den Sicherheitsbeauftragten Werner Sönnichsen wieder. Der Posten des zweiten Kassenprüfers fiel an Torge Christiansen. In den Festausschuss aufgenommen wurden Claas Benner, Torben Ott und Tino Stahlkopf. Timo Christophersen wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert, Hauke Lund als Anwärter neu in die Wehr aufgenommen.

Bürgermeister Rüdiger Brümmer dankte den Kameraden für ihre ehrenamtlich geleisteten Einsätze. „Ich hoffe, dass alle Aktiven nach ihren Einsätzen stets unversehrt wieder nach Hause kommen.“  

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erstellt am 05.Feb.2017 | 13:55 Uhr

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