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Nordfriesland Tageblatt

13. Dezember 2017 | 12:51 Uhr

Leck : Viel Raum für die Jugendlichen

vom

"Haus der Jugend" zog in das Lecker Schul- und Sportzentrum.

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 08:59 Uhr

LECK | Das Haus der Jugend hat eine neue Adresse: Vor wenigen Tagen ist die gemeindliche Einrichtung von der Eesacker Straße 7 in das Schul- und Sportzentrum am Süderholz mit der Hausnummer 13 c umgezogen. Die Öffnungszeiten bleiben wie gewohnt von 15 bis 20 Uhr werktags.

Vor 33 Jahren nahm das Haus der Jugend seine Arbeit auf und war von Anfang im alten Grundschulgebäude an der Eesacker Straße beheimatet. Nun muss sich die Schule einer dringenden Sanierung unterziehen, damit einher geht eine Umstrukturierung. In die Räume, wo sich bislang die Jugendlichen trafen, wird der Waldorfkindergarten einziehen. Als neuer Standort bot sich das Gebäude der Frieda-Erichson-Schule an, die wegen ihres geringeren Raumbedarfs nun nur noch die obere Etage nutzt.

Das untere Geschoss teilen sich jetzt die Offene Ganztagsschule und das Haus der Jugend. Zuvor wurden neue Fußbodenbeläge verlegt, Wandtapeten verklebt, die gesamte Elektrik überholt und Deckenlampen erneuert. Telefonanschlüsse erhielten einen neuen Platz und die Internetanbindung den neuen Gegebenheiten angepasst. Nach Auskunft von Anke Gramke vom Amt Südtondern hat diese Maßnahme der Gemeinde Leck rund 40 000 Euro gekostet.

Der Leiter des Hauses der Jugend, Gunther Haar, atmet jetzt auf. Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist der Umzug geschafft. Es musste abmontiert, eingepackt, geschleppt und wieder ausgepackt werden. Tatkräftige Unterstützung fand er in sieben jugendlichen Helfern, Gemeindearbeitern und Hausmeistern.

Die räumliche Verbesserung macht sich bemerkbar: Das größere Büro kann zu Einzel- oder Gruppengesprächen genutzt werden, das ehemalige Lehrerzimmer ist zum Billardraum mit Kicker- und Airhockey-Tisch umfunktioniert, das alte Rektorzimmer zur "Chillout-Zone" erklärt worden. An den PC setzen kann man sich im ehemaligen Sekretariat, ein weiterer Raum ist als "Dance-Room" tituliert.

"Ein Traum ist in Erfüllung gegangen", sagt Gunther Haar. Einen idealeren Standort hätte er sich nicht wünschen können: "Wir gehören ins Schul- und Sportzentrum. Die Nähe der Skaterbahn ist ebenfalls von Vorteil." Außerdem würden hier keine Nachbarn durch eventuelle Lärmbelästigung gestört. Insbesondere aber schätzt der Leiter die unmittelbare Nachbarschaft mit der Ganztagsschule: "Schüler können nahtlos von dieser Einrichtung in das Haus der Jugend wechseln." Bei Stundenausfall können sich Lehrer mit ihren Schülern ebenfalls in seinen Räumen aufhalten. "Dieses Betreuungsangebot ist in Nordfriesland einzigartig. Es hat Modellcharakter", preist Gunther Haar.

Das Haus der Jugend wird im Schnitt täglich von 45 bis 50 Kindern und Jugendlichen frequentiert und damit gut angenommen. Nun müssen sie sich an die neue Umgebung gewöhnen. Toni Kamberi und Rosalie Neufeldt vermissen die zentrale Lage im Ortskern, andere denken ein wenig wehmütig an das alte Haus, mit dem sie viele Erinnerungen verknüpfen.

Viele aber wie Matthias Presch oder Kimberley Hasslacher loben die neue Heimat: "Es ist besser hier, die Räume sind schöner!"

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