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Viel Lärm um eine Schwelle zur Verkehrsberuhigung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Über einem Antrag auf verkehrsberuhigtem Ausbau des Westerhofer Weges musste die Süderlügumer Gemeindevertretung beschließen. Dieses stand auch schon auf der vorangegangenen Sitzung auf der Tagesordnung und war seinerzeit an den Wege- und Umweltausschuss überwiesen worden.

Hier hatte ein Anlieger nicht nur die Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Tempobeschränkung von 30 Stundenkilometer und Missachtung der „rechts vor links“-Geltung beklagt, sondern auch den baulichen Zustand, der als Verkehrsberuhigung gedachten Schwelle vor seinem Haus moniert. Er bemängelte, dass diese sich im Laufe der Jahre abgesenkt habe und damit nur noch als „Lärmschwelle“ wahrgenommen werde. Um dort für eine nach seinen Worten nachhaltige Verbesserung der Wohnsituation an dieser einen, einzigen Schwelle zu sorgen, wäre er bereit, alleine für die Kosten aufzukommen. Er hatte auch bereits eine Unterschriftenaktion gestartet. Diese rief jedoch weitere Anwohner des Westerhofer Weges, wo es insgesamt fünf dieser Schwellen zur Verkehrsberuhigung gibt, auf den Plan. Sie starteten eine Gegenaktion mit Unterschriften, da sie sich allesamt nicht gestört fühlen und alles so lassen möchten, wie es ist. Zahlreiche von ihnen waren auch zur Sitzung erschienen, während der Antragsteller aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen konnte.

Laut einem Empfehlungsbeschluss des Ausschusses einigten sich die Gemeindevertreter einstimmig, an den Schwellen den Übergang vom Asphalt auf die Pflastersteine zu sanieren, damit die Schläge von den Autoreifen nicht zu hören sind. Für diese Maßnahmen kommen keine Kosten auf die Anlieger zu.

Außerdem wird das gemeindeeigene Geschwindigkeitsmessgerät für einige Zeit neben der besagten Schwelle aufgestellt, da für den Weg nach wie vor durch entsprechende Schilder eine Tempobeschränkung von 30 Stundenkilometer gilt. Der Beschluss der Gemeindevertretung wurde von den anwesenden Zuhörern mit Beifall aufgenommen.



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erstellt am 30.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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