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Nordfriesland Tageblatt

22. Oktober 2017 | 11:02 Uhr

Viel Klamauk mit dem „Neurosenkavalier“

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 15.Feb.2016 | 11:05 Uhr

In der Stadthalle geht es bald wieder hoch her. Die Niebüller Bühne präsentiert ab Sonnabend, 5. März, den „Neurosenkavalier“. Klamauk vom Feinsten, wie sich schon während der Probenarbeit erkennen ließ. Karl-Heinz Knies, der auch die Hauptrolle spielt, hat das Stück entdeckt. „Das passt genau“, dachte er sich – und seine Mitspieler sahen es genauso.

Regieassistent Andree Boysen leitet die intensiven Proben mit leichter Hand. Er ändert dann und wann die Gänge, fordert eine andere Betonung. Die Akteure beteiligen sich am kreativen Prozess, bieten Lösungen an. Letztendlich flutscht es schon hervorragend.

Zur Story: Knies brilliert als Warenhausräuber, der auf der Flucht unversehens als Psychologe arbeiten muss. Da kommen dann durchaus schräge Charaktere in die Sprechstunde. Eine frustrierte Bestsellerautorin (Henny Knies), ein wiedergeborener Elvis (Henning Lützen) und – ausgerechnet – eine reiche Kleptomanin (Nicole Ketelsen). Zwischendurch gibt es Techtelmechtel und Zündstoff mit der Sprechstundenhilfe (sehr kess: Maike Lützen) und einem weiteren Nervendoktor (Dennis Keyser). Am Ende taucht auch noch ein depressiver Kriminalbeamter (Albert Hansen) auf. Jede Menge an Situationskomik ist garantiert. Dazwischen menschelt es reichlich, denn der Dieb hat durchaus seine guten Seiten und kuriert die Patienten auf seine Weise. Da kann sich jeder ein wenig abschauen, denn angeblich hat jeder Dritte „eine Meise“. Der Neurosenkavalier zählt da schon mal frivol die Besucher der Stadthalle durch.

Bühnenleiterin Claudia Samson-Hoeg freut sich ebenso wie das ganze Ensemble auf die Premiere. Schon jetzt ist klar, dass das Lustspiel aus dem Jahr 1986 ein großer Erfolg wird. Die Akteure werden sich in Hochform befinden und für ein Festival der Lacher sorgen.

Aufführungstermine der „Bühne“: Die Vorstellungen zum Stück „Der Neurosen-Kavalier“ (Komödie von Gunther Beth und Alan Cooper unter der Regie von Peter Krebs) beginnen jeweils um 20 Uhr in der Niebüller Stadthalle am 5., 9., 11., 12., 17. und 18. März. Zusätzlich gibt es eine Nachmittagsvorstellung am Sonntag, 13. März, um 15.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es in Niebüll in der Bücherstube Leu.


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