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Viel Beifall für ein vielsprachiges Konzert

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Mit einem musikalischen „Sommertraum“ eröffnete die in Risum-Lindholm ansässige, von der Musikpädagogin Christine Burkhard geleitete Gesang- und Instrumentalgruppe „Klangspal“ in der St. Gallus-Kirche die Reihe der von der Kirchengemeinde Neugalmsbüll veranstalteten Sommerkonzerte 2014.

Das Gotteshaus war voll besetzt, als Rolf Wiegand im Namen der gastgebenden Kirchengemeinde die Sänger und Instrumentalisten sowie das Publikum willkommen hieß. Sein Wunsch, dass die Zuhörer und Mitwirkenden an dem Konzert gleichermaßen Spaß haben möchten, sollte vollauf in Erfüllung gehen, da der aus jungen und älteren Stimmen bunt gemischte Chor und die vielseitige Instrumentalgruppe mit einer geradezu ansteckenden Fröhlichkeit musizierten.

Die Lieder erklangen in friesischer, englischer, hoch- und plattdeutscher Sprache, wie man es im Norden des „Vielsprachenlandes“ Nordfriesland zu schätzen weiß. Bei ihrer Begleitung und den fünf eingeschobenen Instrumentalsätzen kamen in ständigem Wechsel verschiedenste Melodie-, Harmonie- und Rhythmusinstrumente zum Einsatz.

Christine Burkhard als musikalische Leiterin des Ensembles wurde für die meisten Zuhörer erst beim Schlussapplaus sichtbar, denn bis dahin saß sie – mit ihrer Gitarre auf dem Schoß – vor ihrer Gruppe, die sie unauffällig, aber absolut sicher nur durch gezielte Blicke lenkte. Alle zusammen boten „handgemachte“ Musik vom Feinsten. Humorvoll moderiert wurde das Programm von mehreren Chorangehörigen in häufigem Wechsel.

Zum Auftakt erklang das ermutigende Lied „Law din Laawen“ (Leb dein Leben). Ihm folgte ein Bekenntnis zu den Angehörigen des männlichen Geschlechtes: „Männer mag man eben!“ Mit dem von Christine Burkhard sensibel verfassten Instrumentalsatz „Schrubbvögle“ (Schmetterling) wurde eine Folge sommerlicher Beiträge eingeleitet, zu der auch „Drimlönj“ (Traumland), „Sommerzeit“ und „Summerwind“ zählten.

Als ein musikalischer Höhepunkt erwies sich auch der intensiv vorgetragene Aufruf zum sorgfältigen Umgang mit der Schöpfung, der sich aus dem Titel „The earth is my mothher“ herleitete. Der Blasinstrumente imitierende A-cappela-Satz wurde von den Männerstimmen mehrstimmig dargeboten. „Möör ruume“ (Mehr Sahne), „Frühlingsjig“ und „Ding a Dong“ vermittelten Lebensfreude pur. Das Publikum bedankte sich mit lebhaftem Beifall.


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erstellt am 20.Mai.2014 | 12:29 Uhr

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