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Jugend-Gremium : Vertretung für die jungen Mitbürger

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Kinder- und Jugendbeirat in Niebüll hat sich konstituiert. Steven Nowack wurde zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt.

Es ist schon lange über einen Kinder- und Jugendbeirat geredet worden. Doch so richtig konkret wurde die Idee erst in einem der Workshops zum Thema „Bildungsstandort Niebüll“. Sie mündete schließlich in den Aufruf zu einer Wahl, die im vergangenen Dezember an vier örtlichen Schulen und im Haus der Jugend stattfand.

Nach Hochrechnung von Bürgermeister Wilfried Bockholt waren 2500 Schülerinnen und Schüler zum Urnengang aufgerufen. Für die 14 Kandidaten wurden 567 Stimmen abgegeben. Sechs Kandidaten schafften schafften es auf Anhieb in den Beirat. Kandidat Nr. 7 wurde wegen Stimmengleichheit durch das Los ermittelt.

Nun fand die von Bürgervorsteher Uwe Christiansen einberufene konstituierende Sitzung des Niebüller Kinder- und Jugendbeirats statt. „Ich freue mich, dass wir einen Kinder- und Jugendbeirat haben“, erklärte Christiansen. „Für manchen Ausschussvorsitzenden wird es jetzt etwas schwerer werden“, fügte er schmunzelnd hinzu und ermunterte die zwischen zwölf und 18 Jahre alten Beiräte: „Lasst euch nicht unterkriegen.“ Gleichzeitig betonte er, dass ein gutes Miteinander das A und O sei.

Kinder- und Jugendbeiräte, in der Gemeindeordnung nach Paragraf 47 f vorgesehen, sind im Lande dünn gesät – und auch in Südtondern ein Novum. Bürgervorsteher Christiansen hätte sich nach eigenen Worten ein wenig mehr als eine Wahlbeteiligung von nur 22,7 Prozent gewünscht. Als jüngstes sowie einziges weibliches Beiratsmitglied grüßte er Lena Hansen (12) aus Risum-Lindholm, einziges Beiratsmitglied aus der Regionalschule. Die anderen sechs Mitglieder stellte die FPS.

Zum Vorsitzenden des Beirats wurde Steven Nowak (17) gewählt, zu seinen Stellvertretern Ba Thien Tran (14) und Moritz Funk (18), sowie zum Schriftführer Patrick Nahnsen (18). In den Ausschüssen der Stadtvertretung werden vertreten sein: Moritz Funk (Haupt- und Finanzausschuss), Lena Hansen (Schule, Kultur, Soziales), Janik Nissen (Verkehr, Bauwesen), Patrick Nahnsen (Feuerschutz) sowie Steven Nowak (Feuerschutz und Stadtvertretersitzungen).

Eine Beiratssatzung soll noch beschlossen werden. Die Sitzungen des Kinder- und Jugendbeirats sind öffentlich. Aus der Öffentlichkeit können Fragen gestellt werden. „Ich denke, wir werden eine gute Zeit haben“, sagte Beiratsvorsitzender Steven Nowak. Es sei gut, dass Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werde, ihre Meinung nach außen zu tragen, erklärte Bürgervorsteher Christiansen, der die „junge Sieben“ mit Handschlag verpflichtete. Der Kinder- und Jugendbeirat ist für zwei Jahre gewählt.

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erstellt am 22.Jan.2014 | 06:30 Uhr

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