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Verein zur Betreuung Behinderter: Chefs tauschen Posten

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 22.Mär.2016 | 13:12 Uhr

Wechsel beim Verein zur Betreuung Behinderter Leck und Umgebung: Der bisherige 2. Vorsitzende Stefan Klüttermann (50) tritt in die Fußstapfen von Helmut Enke, der wiederum das Amt seines Stellvertreters annahm. „Ich wäre dankbar, wenn sich jemand für diesen Posten findet. Aber ich lasse euch nicht im Regen stehen“, versprach Enke auf der Jahreshauptversammlung seine Unterstützung.

Der Verein besteht seit 36 Jahren. In dieser gesamten Zeitspanne leistete Helmut Enke Vorstandsarbeit, zunächst als Sportkoordinator, als Beisitzer sowie wechselweise als 1. und 2. Vorsitzender. Aus persönlichen Gründen wollte er nun den vordersten Chefsessel räumen. Seinen Leitsatz fand er in einer Aussage von Konrad Adenauer: „Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt es nicht.“ Danach handele er und legte allen ans Herz: „Niemand ist perfekt, in jedem Menschen stecken viele Fähig- und Fertigkeiten.“ Diese Talente gelte es zu entdecken, zu fördern und auch einzufordern, denn der Verein brauche die Beteiligung aller – unabhängig von einzelnen Attributen. „Schotten wir uns nicht ab, sondern begegnen uns mit Offenheit und gegenseitigem Vertrauen“, forderte Helmut Enke. Ihm blieb, sich bei allen freiwilligen Helfern für deren hohe Einsatzbereitschaft zu danken.

In seinem Rückblick ging der Noch-Vorsitzende auf das Vereinsleben ein. Das Sportangebot umfasst nach wie vor das therapeutische Reiten in zwei Gruppen, das Schwimmen und den Hallensport. Weiterhin treffen sich Mitglieder im DRK-Heim zum Essen, zu Gesprächen und zu Gesellschaftsspielen. Höhepunkte waren wieder das Grillfest, Grünkohlessen und der Heimkunstmarkt. „Leider mussten wir aus Kostengründen die Yoga-Gruppe auflösen. Dieser Entschluss ist uns nicht leicht gefallen, aber er war zwingend notwendig“, bedauerte Helmut Enke. Im Kassenbericht von Bruno Ehlers machte sich dieser Schritt noch nicht bemerkbar. Trotz einer großzügigen Spende wurde mehr ausgegeben als eingenommen, was das finanzielle Polster dementsprechend verringerte. Nun hofft man, in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben zu können. Seit Jahrzehnten fungiert Bruno Ehlers als Kassenwart und wird das auch weiterhin tun, denn die Mitglieder honorierten seine Arbeit mit einer Wiederwahl. Jugendwart bleibt Eyk Maas. Die Mitgliederzahl ist mit 184 Personen nahezu konstant geblieben.



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