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Nordfriesland Tageblatt

13. Dezember 2017 | 12:22 Uhr

Schäden : Vandalismus und andere Mehrausgaben

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

An der Niebüller Badewehle kommt es immer wieder zu Sachbeschädigungen. Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf 2500 Euro.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2013 | 05:30 Uhr

„Das bringt keinen Spaß mehr“, sagt Bürgermeister Wilfried Bockholt, und die Niebüller werden ihm da beipflichten. Gemeint sind Schäden, die auf dem Areal an der Wehle durch Vandalismus entstanden sind. Erst im vergangenen Monat wurde erneut in das Kioskgebäude eingebrochen. Die Höhe der entstandenen Zerstörungen beziffert das Bauamt auf etwa 2500 Euro. Strafantrag wurde gestellt. Nun hofft die Stadt, dass die Täter möglichst rasch gefasst werden.

Während der jüngsten Stadtvertretersitzung kam das Thema Wehle ebenfalls zur Sprache. In ihrem Bericht über die über- und außerplanmäßigen Ausgaben für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 20. August 2013 ging Bettina Fritzsche (CDU) darauf ein und nannte Zahlen. 6216,91 Euro betrugen die in dem genannten Zeitraum verursachten Versicherungschäden.

Mehrausgaben in Höhe von 13 007 Euro fielen bei der Installation neuer Straßenbeleuchtungen an. Hier habe man offenbar den Ansatz zu knapp kalkuliert, so Fritzsche. Teurer als geplant wurde beispielsweise die Feuerwache Langstoft (um 19 450,56 Euro). Die Mehrausgaben entstanden im Bereich der Estrich- und Tiefbauarbeiten. Auch für den Skaterpark wurden 17 830,02 Euro mehr fällig. Der vorgesehene Kostenrahmen von 70 800 Euro konnte nicht gehalten werden. Nach der Ausschreibung ergaben sich rund 9000 Euro an Mehrkosten. Darüber hinaus wurden zusätzliche Schallschutz- und Gründungsmaßnahmen notwendig. Positiv: Von der Aktiv-Region fließen zusätzlich – bisher nicht eingeplante – Mittel. Richtig ins Gewicht fällt die erst im Frühjahr vom Kreis Nordfriesland beschlossene Kreisumlagenerhöhung. Für Niebüll bedeutet das Mehrausgaben in Höhe von 131 168 Euro.

Bettina Fritzsche wies darauf hin, dass die Regionalschule noch in diesem Jahr mit Smart-Bords ausgestattet wird. Die Mittel seien verfügbar. Um künftig Vertretungspläne der Schule auch von zuhause aus einsehen zu können, ist die Anschaffung eines digitalen Schwarzen Brettes vonnöten. Eine Umsetzung ist für 2014 geplant, vorher werden die Folgekosten ermittelt.

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