zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

19. Oktober 2017 | 22:46 Uhr

UWL-Antrag: Eine eigene Sportschule für Leck

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2017 | 10:27 Uhr

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Leck (UWL) hat im Infrastruktur- und Umweltausschuss der Gemeinde Leck den Antrag gestellt, darüber nachzudenken, eine Sportschule ins Leben zu rufen. Bürgermeister Andreas Deidert wurde gebeten, sowohl Umsetzungs- als auch Förderungsmöglichkeiten auszuloten.

„Leck eignet sich aufgrund der hervorragenden Sportmöglichkeiten im Stadion und auf den Nebenplätzen sowie mit den vorhandenen Sporthallen Nordfrieslandhalle und „Am Süderholz“ bestens für eine entsprechende Überlegung“, meinte Fraktionsvorsitzender Klaus Schmidt. Die Nähe zum Langenberger Forst mit seinen vielfältigen Wander-, Lauf- und Radstrecken biete beste und ergänzende Trainingsmöglichkeiten, so Schmidt weiter. „Diese Möglichkeiten werden durch das Erlebnisbad und das dort ansässige Sportzentrum noch super ergänzt“, führte der Fraktionsvorsitzende den anderen Ausschussmitgliedern vor Augen.

Nach Kenntnis der UWL gebe es Nachfragen von Sportvereinen bis aus Nordrhein-Westfalen, hieß es. Die Schaffung einer Sportschule fördere unter anderem auch, die Nordsee-Akademie und ihren Bestand sichern zu helfen. Davon profitieren würden laut Vorschlag ebenfalls die ortsansässigen Sportvereine und die Auslastung beider Sporthallen würde die laufenden Unterhaltungskosten senken. „Die Hallen weisen freie Kapazitäten auf. Eine Verdrängung vorhandener Angebote würde somit nicht stattfinden“, sagte Schmidt. Letztendlich dürfte die ganze Region davon profitieren, denn auch überregionale Lehrgänge seien werbewirksam und dürften Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zum Inhalt haben.

Eckerhard Aust (CDU) warf ein, dass es vor Jahren einen ähnlichen Antrag vom MTV Leck gegeben habe und sogar Pläne angefertigt worden seien. „Das wurde damals alles abgeschmettert und ist in der Versenkung verschwunden.“ Diese Pläne könne man ja auffrischen, schlug Klaus Schmidt vor.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen