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Nordfriesland Tageblatt

21. November 2017 | 14:40 Uhr

Tanz : Und noch eine Meisterschaft

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Am Wochenende startet „Move It Up“ in Bremen

shz.de von
erstellt am 25.Jun.2015 | 05:00 Uhr

Erfolgreich wie noch nie kehrte die Mannschaft des im Tanzstudio Stümer beheimateten 1. TC Südtondern aus Mannheim von den deutschen Meisterschaften im Videoclip (VC) sowie in den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen zurück. Die wertvollste Goldmedaille holten sich die amtierenden VC-Weltmeister „Move It Up“, die nach dem Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft in der in der Superleague antreten musste und es dort mit der Konkurrenz der 15 anderen Landesmeister zu tun hatte.

Am Anfang stand für die jungen Nordfriesinnen die Angst, zumal der Titelgewinn im italienischen Cervia gehörigen Druck aufgebaut hatte, dem sich die Frauen aus Sonja Stümers Elitetruppe gegenüber der Konkurrenz ausgesetzt sah. Doch schon nach den ersten Bildern, die die „Movies“ aufs Parkett des Kongresszentrums „Rosengarten“ gezaubert hatten, wurde deutlich, wer als Deutscher Meister nach Hause fahren würde. Platz zwei holte sich die Stuttgarter Gruppe „Weeds“ und Platz drei die Formation „Boom Klak“ aus Mülheim. Für Move It Up war es der neunte Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

Die Leistungsbreite im TC Südtondern ergab sich durch insgesamt 21 Plätze auf dem Treppchen. Den Erfolgen der Weltmeister und Starter in Kleingruppen, Duos und Soli setzte das Paar Lennart Nachtigal/Michelle Schöneseifer noch einen drauf. In Standard international und Standard Hobby-League sowie Latein holten sich das Paar drei weitere deutsche Titel. „Alle, die in Mannheim aktiv waren, hatten am Ende eine Medaille um den Hals“, berichtete eine stolze Sonja Stümer.

Wie geht’s dieses Jahr weiter? Eine WM findet nach vierjähriger Pause erst wieder 2018 statt. Am Wochenende stehen die Norddeutschen Meisterschaften in Bremen bevor. Dort geht es zunächst um den norddeutschen Titel und damit um den Verbleib in der Europaliga. „Danach sehen wir weiter“, sagt Sonja Stümer. Die Choreografie für die Saison 2015 steht. Obwohl sich in jüngerer Zeit Videoclip und HipHop stilistisch einander genähert haben, bleibt die Niebüller Formation bei ihrer Stärke, dem Videoclip. Allerdings hat sie diese Stilart weiter aufgepeppt – mit schnellen Bildwechseln, mit 39 Bildern in der Zeitvorgabe von drei Minuten und vor allem mit mehr Power. Die „Movies“ starten mit 16 Tänzerinnen in diese Saison, darunter zwei Neulingen, und zum mittlerweile elften Mal bei den „Norddeutschen“. Der Saisonauftakt bringt gleichzeitig Hinweise auf die Standards der Konkurrenz, die, wie Sonja Stümer schätzt, alles in allem stärker geworden ist. „Die haben keineswegs geschlafen und uns genau studiert.“

Die Niebüller haben sich auch farblich verändert und sind von der schwarz-roten Kombination zum klassischen Schwarz-Weiß gewechselt. Die Choreographie wird bestimmt von Pop, Rock, Black Music und Dance Hall.

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