Kommunalpolitik : Umbesetzungen in der Stadtvertretung

Jörg Uwe Petersen folgt Erika Spaude im Amt / Neuer 2. stellvertretender Bürgervorsteher ist Holger Jessen

von
31. Januar 2015, 05:00 Uhr

„Wir haben für ihre Entscheidung Verständnis, aber ein Abschid ist auch immer mit Wehmut verbunden“, sagte Bürgervorsteher Uwe Christiansen zum Auftakt der Stadtvertretersitzung. Gemeint war mit seinen Worten Erika Spaude (SPD). Sie hatte zum Jahresende ihr Mandat als Stadtvertreterin niedergelegt (wir berichteten). Erika Spaude war von 2003 bis 2008 bürgerliches Mitglied in diversen Ausschüssen, wurde 2008 und 2013 in die Stadtvertetung gewählt. Ab 2013 war sie ebenfalls 2. stellvertretende Bürgervorsteherin. Uwe Christiansen: „Wir danken Erika Spaude für ihr Engagement, für alles, was sie für die Stadt Niebüll geleistet hat.“

Ihr Nachfolger als Stadtvertreter und somit auch in etlichen Ausschüssen vertreten ist Jörg Uwe Petersen. Bürgervorsteher Uwe Christiansen verpflichtete ihn. Das Amt des 2. stellvertretenden Bürgervorstehers wird künftig Holger Jessen (SPD) bekleiden. Die Stadtvertreter folgten dem Vorschlag der SPD-Fraktion.

Bürgermeister Wilfried Bockholt präsentierte in seinem Bericht einige Zahlen. Für die Baugebiete 49/52 haben in Bezug auf die Breitbandversorgung derzeit 25 Bewohner von 110 gezeichnet. Ulla Meixner von der Breitbandgesellschaft zeige sich aber zuversichtlich, dass man bis zum 10. Februar, dem Ende der Zeichnungsfrist, weitere Interessierte gewinnen könne, um die erforderlichen 70 Prozent „voll zu bekommen“.

„Derzeit laufen die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet 57“, so Bockholt. Eine Infoveranstaltung für Interessierte habe bereits bei der VR Bank stattgefunden, eine weitere folge bei der Nord-Ostsee-Sparkasse. 160 eingetragene, interessierte Bauwillige habe es für die 53 bzw. 62 Grundstücke (Neun Grundstücke seien für Doppelhäuser geplant) gegeben. Alle seien vor kurzem angeschrieben worden. „80 Interessierte sind geblieben“, erklärte der Bürgermeister. Vier Kaufwillige hätten zwar schriftlich ihre Zusage mitgeteilt, aber dann vergessen, ihre Adressen mit anzugeben. „Jetzt müssen noch einmal alle 80 Intessierten kontaktet werden.“ Das sei man der Gleichberechtigung schuldig. Oder die vier Betreffenden lesen diese Zeilen – und melden sich umgehend bei der Stadt, um sich ihre Chancen zu erhalten. Zwecks Unterzeichnung der Kauffverträge rechnet Bockholt mit einem Sammeltermin bei dem Notar für Ende April/Anfang Mai. Je nach Wetterlage könne dann schon um Juni oder Juli mit echter Bautätigkeit zu rechnen sein.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen