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Nordfriesland Tageblatt

24. Oktober 2017 | 14:08 Uhr

Überschuss im Haushaltsplan

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Die Mitglieder des Schulverbandes Karrharde segneten den Haushaltsplan für 2014 ab. Im Wesentlichen zeigt er keine großen Abweichungen zu denen der Vorjahre. Der Ergebnisplan weist jedoch einen Überschuss vom 53 800 Euro aus, der die Liquidität des Verbandes sichern helfen soll.

Der Finanzplan weist bei der laufenden Verwaltungstätigkeit auf der Einnahmenseite 1 352 000 Euro und bei den Ausgaben 1 163 000 Euro aus. Die Differenz von 188 700 Euro sollen für Investitionen und Finanzierungen verwendet werden. Wie Verbandsvorsitzender Dirk Enewaldsen noch einmal erklärte, ist die Installation eines elektronischen Mensa-Bestellsystems geplant. Unter anderem sollen auch drei Smartboards (12 200 Euro) und ein Landesnetzrechner mit neuem Betriebssystem (6000 Euro) angeschafft werden.

Kredite für größere Investitionen sollen in 2014 allerdings keine aufgenommen werden. Das wird im Jahr darauf anders werden: Um das ehemalige Hauptschulgebäude der Gemeinschaftsschule an der Lecker Au funktionsfähig zu erhalten, muss es energetisch saniert werden.

Die Verbandsumlage wird auf 987 000 Euro festgesetzt und erhöht sich somit um 108 400 Euro. Begründet wurde das mit Mindereinnahmen bei den Gastschulbeiträgen um knapp 26 000 Euro, höheren Personalkosten (15 600 Euro) sowie höhere Sach- und Dienstleistungen (knapp 50 000 Euro). Während 2009 noch 673 Schüler die Gemeinschaftsschule besuchten, werden heute nur noch 609 Schüler gezählt.

Da sich der Kreis und das Land „bedeckt“ halten zum Thema Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit, hatte die Schulkonferenz eine Stellungnahme erarbeitet. Darin wird der Schulverband aufgefordert, die Schulsozialarbeit im bisherigen Umfang sicherzustellen. Man hätte gern einen Beschluss gesehen, doch den wollten die Verbandsmitglieder nicht leisten. Inhaltlich sei das Thema völlig unstrittig, meinte Dirk Enewaldsen, der Verband habe auch eine Finanzierung bis Ende 2014 signalisiert, obwohl: „Der richtige Kostenträger ist das Land.“ Letztendlich war sich das Gremium einig, eine Beschlussfassung bis Anfang nächsten Jahres zurückzustellen.

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