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Seniorenbeirat : Überparteilich für die Älteren im Einsatz

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Gremium will sich um das Thema bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum kümmern. Anregungen und Hinweise sind jederzeit willkommen.

Das Thema ist nicht neu, wird aber immer dringlicher: Bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum für die älteren Mitbürger. Der Niebüller Seniorenbeirat hat dieses Thema auf die Tagesordnung für seine nächste Sitzung genommen und wird darüber heute ab 10 Uhr im Rathaus (Plathe-Zimmer) beraten.

Nicht nur zu diesem Treffen des Gremiums sind Interessierte willkommen. „Es wäre schön, wenn Leute zur Sitzung kommen und Anregungen an uns herantragen“, betont Ernst-Uwe Hansen. Der 69-Jährige ist Vorsitzender des Beirates, der im April vergangenen Jahres seine Arbeit aufnahm. Mit ihm wollen Erna Camen, Arno Raschke, Christa Schumann und Margot Boede das Sprachrohr der Älteren sein. „Senioren haben eben keine Lobby. Unser Bestreben ist es, ihnen eine zu geben“, betont Ernst-Uwe Hansen.

„Wir wollen Anregungen geben und zuhören und vertrauensvoll mit der Stadtverwaltung zusammenarbeiten“, erklärt Arno Raschke. Themen für Anregungen und Hinweise gibt es für das Gremium, das sich überparteilich engagiert, genug. Sie reichen von Mülltonnen, die Fußwege blockieren, holperigen Gehwegen, der Wunsch nach Beleuchtung bestimmter Bereiche bis hin zur Kontrolle des ruhenden Verkehrs. Auf der Wunschliste stehen die kleinen Dinge, die sich durchaus erfüllen lassen, ebenso wie der Vorschlag, die Bahnverbindung zwischen Flensburg und Niebüll wieder zu aktivieren. Dazu käme all das, was die Älteren an das Gremium herantragen. „Wir erwarten, dass sie an uns herantreten, damit wir das zur Zufriedenheit aller erledigen können“, ermuntert Arno Raschke die Senioren.

Ganz obenauf liegt zurzeit das Thema Wohnraum und wurde deshalb auch für die vierte Sitzung des Seniorenbeirates auf die Tagesordnung gesetzt. Es werde sehr viel gebaut, hat Erna Camen beobachtet. Aber der Wohnraum müsse auch bezahlbar sein. Ernst-Uwe Hansen weist darauf hin, dass sich das Problem noch verschärfen wird. Die Renten würden eher gekürzt, und es zeichnet sich bereits ab, dass die Rentner der nachfolgenden Generationen mit weniger Geld auskommen müssen.

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erstellt am 23.Okt.2013 | 11:00 Uhr

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