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Nordfriesland Tageblatt

15. Dezember 2017 | 23:30 Uhr

Treffpunkt und Schulungsort

vom

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Niebüll | "Wir alle wissen, wie sehr unsere Arbeit von unseren Ehrenamtlichen abhängt." Das erklärte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft (AG) Begegnungsstätte Niebüll Gunhild Loske auf der Jahresversammlung. Die Arbeit der AG wurde beim jüngsten Neujahrsempfang der Stadt durch Verleihung der Verdienstmedaille an die Vorsitzende gewürdigt. Gunhild Loske leitet die städtische Einrichtung seit 36 Jahren.

Was in der AG geleistet wird, ist durch Zahlen und Daten belegt. 2012 hatten die vier Verbände - das sind die Caritas, die evangelische Kirche, die Arbeiterwohlfahrt (Awo) und das DRK - die Begegnungsstätte an der Friedrich-Paulsen-Straße an 138 Nachmittagen geöffnet. Insgesamt waren Helferinnen 373 Mal im Einsatz und leisteten 1492 ehrenamtliche Stunden. Das Angebot der AG nahmen 2650 Besucher in Anspruch. Zu den besonders attraktiven 41 Programm-Nachmittagen, die jeweils am Dienstag stattfinden, kamen allein 1481 Gäste oder jeweils 36 im Durchschnitt.

Weitere Besuchergruppen, die die Begegnungsstätte in Anspruch nehmen, sind der Bridge-Club, der Kneippverein, der Friesische Singkreis, eine Frauengruppe und der Vorstand der Awo. Zusammen mit diesen Angeboten wurde die Begegnungsstätte im vergangenen Jahr von 6134 Personen besucht. Insgesamt umfasste das Programm des Hauses 474 verschiedene Veranstaltungen. In etlichen Wochen kommen zwischen 150 und 200 Personen zu bis zu 15 Veranstaltungen. "Darüber können wir froh sein", wertete Gunhild Loske die Inanspruchnahme dieser von der Stadt maßgeblich geförderten Einrichtung.

Seit dem Frühjahr 2012 bietet die AG den Besuchern der Begegnungsstätte einen Taxi-Abholdienst an. Für die Inanspruchnahme müssen sich die Fahrgäste vorher anmelden. Nach erster Erfahrung stellte sich heraus, dass viele der Besucher noch so gut zu Fuß sind, dass sie den Weg zur Begegnungsstätte häufig noch selbst machen wollen. So könne man sagen, dass die Offerte noch nicht wirklich genutzt wird. "Doch das Angebot steht", betonte die Vorsitzende. An einem extrem harten Wintertag hatten vier von 20 Besuchern das Taxi benutzt.

Neu in der Einrichtung ist die Schulung von Angehörigen Demenzkranker. Diese Aufgabe haben Christa Gorges und Catharine Meseritzer übernommen. Die Angehörigen können mit ihren Kranken alle 14 Tage zu einem für sie gestalteten Nachmittag kommen. "Ich meine, dass dieses Angebot sehr gut in unser Haus passt."

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