Wintertreffen der Volkshochschule Niebüll : Traditionelle und neue Angebote

Peter Schipper blickte  auf 2012 zurück.  Foto: kon
Peter Schipper blickte auf 2012 zurück. Foto: kon

Gute Aussichten trotz leicht rückläufiger Teilnehmerzahlen.

Avatar_shz von
18. Februar 2013, 08:54 Uhr

Niebüll | Das traditionelle Wintertreffen der Niebüller Volkshochschule (VHS) erfreut sich großer Beliebtheit, wie die hohe Zahl der Gäste auch in diesem Jahr deutlich machte. Mit diesem Treffen hat die VHS eine Möglichkeit geschaffen, Vereinsmitglieder, Kursleiter, Freunde und Förderer in gemütlicher Runde zu versammeln und miteinander ins Gespräch zu bringen.

Bei Sekt und Saft ließ es sich denn auch im Naturkundemuseum entspannt plaudern. Besichtigt werden konnten die Ausstellungsräume nicht, denn sie befinden sich noch immer im Umbau. Der Vortragsraum ist allerdings bereits fertig und kaum wiederzuerkennen.

Das Wintertreffen wurde von Ponchai Lüders stilvoll musikalisch umrahmt. Der Vorsitzende der VHS Niebüll, Peter Schipper, dankte Hausherrn und Vereinsvorsitzendem Hans Ferdinand Sönnichsen sowie dem Leiter des Naturkundemuseums Karl-Heinz Christiansen für ihre Gastfreundschaft.

Peter Schipper dankte der Stadt Niebüll für ihre jährliche finanzielle Unterstützung und den jetzt 118 Mitgliedern, bevor er an Ereignisse im vergangenen Jahr, an Fahrten und Reisen erinnerte. Eine eigene Abteilung innerhalb der VHS bilden die Konzertfahrten und Studienreisen, für die allerdings grundsätzlich keine Zuschüsse verwendet werden dürfen. Die Studienreisen haben eine lange Tradition. In 2012 führte eine Reise nach Katalonien und Barcelona. In diesem Jahr geht es im September an die Amalfi-Küste. Ende April ist eine Kunst- und Kulturreise mit der Universitätsgesellschaft Niebüll/Südtondern nach Leipzig geplant, nachdem die Teilnehmer im vergangenen Jahr in Berlin waren.

Der Vorsitzende sprach die "schönen und großzügigen neuen Räume" an, die die Stadt der VHS nach ihren "Wünschen und Vorstellungen" im Erdgeschoss der Regionalschule zur Verfügung stellt. Dafür dankte er mit herzlichen Worten. Voraussichtlich in den Osterferien kann eingezogen werden.

Das traditionelle Kursgeschäft der VHS habe sich im vergangenen Jahr leicht rückläufig entwickelt. Einen der Gründe sieht der Vorsitzende im Ausscheiden des Kunsthistorikers und langjährigen Dozenten Dirk Bracker. Als weiteren Grund nimmt er die "Turbulenzen" des Umbaus in der Schule mit Umzug und "Zwischenlagerung" der VHS-Geschäftsstelle nebst Schulungs- und Medienraum an. Er zeigte sich dennoch optimistisch: "Wir versprechen uns zukünftig von der OGS eine Belebung und Verjüngung unserer Volkshochschularbeit".

Seit Januar 2011 gehören das Kursangebot und die Verwaltung der Offenen Ganztagsschule des Friedrich-Paulsen-Gymnasiums und der Regionalschule Niebüll zum Geschäftsbereich der Volkshochschule. Über das Jahr 2012 verteilt haben laut Schipper täglich 800 Schüler 42 Kurse mit den unterschiedlichsten Angeboten besucht. "Wenn man von einer Gesamtzahl von 2000 Schülern an beiden Schulen ausgeht, heißt das, dass jeder 2,5. Schüler täglich ein Angebot der OGS in Anspruch nimmt."

Die VHS sei gut aufgestellt, erklärte der Vorsitzende abschließend. "Unsere Stärke liegt in den guten Kontakten und kurzen Wegen zu unseren Mitgliedern, den Kursleitern, der Verwaltung und Selbstverwaltung, zu befreundeten Vereinen, der Wirtschaft und vor allem zu den Menschen in der Region."

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen