Totgesagte leben länger

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Das Ensemble „Die Bühne“ hat Wilfried Wroosts Komödie „Mein Mann, der fährt zur See“ einstudiert

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12. Januar 2015, 11:37 Uhr

Das Niebüller Amateurtheater „Die Bühne“ tritt zum Endspurt seiner Vorbereitungen für die nächste Aufführung an. Erstmals haben sich die Akteure um Regisseur Peter Krebs aus dem Fundus der Requisite bedient und die Sachen angezogen, in denen sie sich dem geneigten Publikum aus Niebüll und der Region zeigen werden.

Nach dem „Tratsch im Treppenhaus“ ist es dieses Mal wieder pures Volkstheater mit Wilfried Wroosts Komödie „Mein Mann, der fährt zur See“. Die Geschichte dreht sich um einen ehemaligen Smutje, der es an Land über eine Wurstbude zu einem gut gehenden Lokal gebracht hat. Aber weil ihn Schulden drücken, möchte er noch einmal anheuern, muss jedoch vorher eine Gefängnisstrafe abbrummen. Weil niemand erfahren soll, dass er im Knast sitzt, erzählt seine Frau, er sei auf See. Doch wie es das Pech will: Der Pott, auf dem Schiffskoch Brammer in der Kombüse arbeitet, ist untergegangen. Mitsamt dem Koch? Aus dieser Frage entstehen um den vermeintlich Totgeglaubten lebhafte Turbulenzen.

Wie diese enden, ist in der Premiere am Sonnabend, 14. März, in der Stadthalle zu erfahren – und in weiteren fünf Aufführungen am 18., 20., 21., 26. und 27. März jeweils um 20 Uhr in der Stadthalle. Karten gibt es ab sofort in der Bücherstube Leu. Köstliches Amüsement ist garantiert. „Die Bühne“ wird erneut unter Beweis stellen, dass sie nicht nur auf dem Boulevard zu Hause ist, sondern gern auch mal „fremd“ geht.

Die Theatergruppe wurde 1978 durch den damaligen Studienrat Alexander Wachholz, mittlerweile Theater- und Filmschauspieler, gegründet. In den 30 Jahren ihres Bestehens hat sich ein Ensemble entwickelt, das mit seinen Aufführungen (eine Inszenierung pro Jahr) in der Stadthalle Niebüll – zurzeit sechs Aufführungen pro Spielzeit – zum festen Bestandteil der Theatersaison in Niebüll gehört.

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