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Tinningstedt startet mit einem Fehlbetrag ins neue Haushaltsjahr

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 22.Jan.2014 | 09:58 Uhr

Auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Tinningstedt stand der Haushalt für 2014 im Vordergrund. Mit den Finanzen sieht es nicht so rosig aus, wie die Beratung des Etats zeigte. Die Gemeinde Tinningstedt startet mit einem Fehlbetrag von 19 200 Euro indas neue Haushaltsjahr.

Im Finanzplan besteht aus laufender Verwaltungstätigkeit ein Defizit von 7000 Euro. Zur Ausschöpfung von Erträgen wurden bereits Anfang des vergangenen Jahres die Realsteuerhebesätze für Grundsteuern A und B angehoben. Dennoch ist es der Gemeinde nicht mehr möglich, den Ergebnis- beziehungsweise Finanzhaushalt auszugleichen.

Die Einnahmen der Gemeinde haben sich zwar auf der einen Seite durch die Erhöhung der Gewerbesteuer gebessert. Auf der anderen Seite hat Tinningstedt aber hohe Kosten für die Kindergartenplätze der im Dorf lebenden Kinder zu zahlen. Bei den Ausgaben im vergangenen Jahr sind außerdem die Stromkosten mit einem Plus von 2700 Euro im Vergleich zum Vorjahr enorm gestiegen: Die neue Elektroheizung des Feuerwehrgerätehauses wird als Ursache für den gestiegenen Verbrauch vermutet.


Flutlicht für den Weg zur Bushaltestelle


Bürgermeister Dirk Enewaldsen hatte zudem verschiedene Mitteilungen zu verkünden. Für den Bürgerwindpark Braderup/Tinningstedt soll ein Vertrag geschlossen werden, der die Aufteilung der Einnahmen aus der Gewerbesteuer regelt. Die Rücklagen für die Unterhaltungskosten der Schwarzdecken sind aufgebraucht – hierfür wurden rund 4000 Euro verwendet.

Der Bürgermeister rechnet damit, dass der Breitbandanschluss in der Gemeinde noch in diesem Jahr erfolgt.

Zwei kleine Sturmschäden, die das Dorfgemeinschaftshaus betrafen, wurden von der Versicherung übernommen. Die Fenster müssen aus Altersgründen dringend ausgewechselt werden, ebenso wie die Türen des Heizung- und Tankraumes.

Es wurde zudem darüber beraten, die Bushaltestelle für Schulkinder von der Feuerwache in den Stiebogen zu verlegen, da der Bus bereits dort die Kinder aufnimmt. Nach Abwägung von Vor- und Nachteilen fassten die Gemeindevertreter den Beschluss, die Bushaltestelle in der Süderallee stehen zu lassen und den Weg dorthin mit Flutlicht am Dorfgemeinschaftshaus zu beleuchten.

In der Einwohnerfragestunde wollte ein besorgter Anwohner wissen, ob Tinningstedt die Errichtung einer Biogasanlage plane. Das wurde von Bürgermeister Enewaldsen verneint.

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