Tinningstedt rechnet mit Überschuss

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10. Januar 2018, 14:54 Uhr

Mit einem Jahresüberschuss von 11 200 Euro schließt der Ergebnisplan des Tinnigstedter Haushaltsjahrs 2018 ab, dabei beläuft sich der Gesamtbetrag der Erträge auf 531 400 Euro, der Gesamtbetrag der Aufwendungen auf 520 200 Euro.

Wie Amtsrat Timm Kamke erläuterte, vermindern sich die Schulkostenbeiträge und -umlagen sich bei 30 Schülern (Vorjahr 34) um zusammen 10 000 Euro auf 58 600 Euro. Die Kindergartenbeiträge erhöhen sich bei 8 Kindern (Vorjahr 9) um 5000 Euro auf 36 800 Euro.

Im Haushaltsjahr 2018 werden die Mittel für die Planung zur Entwicklung des Gewerbeparks auf dem ehemaligen Flugplatzgelände, die nicht im Jahr 2017 verbraucht worden sind, der anteiligen Kosten der Gemeinde Tinningstedt (15 Prozent) entsprechend in Höhe von 42 000 Euro vorgetragen. Für die Reparatur (Pflasterung) eines Teilstückes des Fuß- und Radweges sowie für die Anschaffung von Warnschildern „Spielende Kinder“ wurden bei der Unterhaltung der Gemeindestraßen zusätzlich 12 500 Euro bereitgestellt.


Investitionen: „Business Park“ und Sanierung

Zudem wurde der Planansatz für die Schwarzdeckenunterhaltung um 6000 Euro auf 12 600 Euro erhöht. Für den Bauhof entstehen Lohnkosten von 1900 Euro für den 2017 eingestellten Gemeindearbeiter. Der Anteil an der Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Familienleistungsausgleich steigt um insgesamt 14 100 Euro. Aufgrund der gestiegenen Finanzkraft erhält die Gemeinde wie bereits 2017 keine allgemeinen Schlüsselzuweisungen, sondern zahlt an das Land eine Finanzausgleichsumlage, die sich im Vergleich zum Vorjahr um 18 300 Euro auf 31 400 Euro erhöht. Die an den Kreis und das Amt zu zahlenden Umlagen erhöhen sich um 24 300 Euro auf insgesamt 190 100 Euro. Aus der in der Bilanz gebildeten Finanzausgleichsrückstellung werden dem Ergebnishaushalt 70 000 Euro zugeführt.

Im Finanzhaushalt sind Investitionsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 59 500 Euro veranschlagt, davon sind 28 700 Euro für Planung der Erschließung des Projektes „Business Park Südtondern“ vorgesehen, 25 000 Euro für eine Sanierung des Feuerwehrgerätehauses und 5000 Euro für eine E-Ladesäule. Kreditaufnahmen sind für 2018 nicht vorgesehen. Die Realsteuerhebesätze bleiben mit 360 Prozent für die Grundsteuer A und 380 Prozent für die Grundsteuer B sowie mit 380 Prozent für die Gewerbesteuer unverändert.

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