Tierisches Dankeschön

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shz.de von
14. September 2015, 17:16 Uhr

Der berühmte Zufall gab einem Leser die Chance für eine gute Tat. Ungeplant ging er abends noch einmal joggen. Auf dem Rückweg fuhr er mit seinem Fahrrad an einer Koppel mit Schafen vorbei. Eines lag auf der Seite und rührte sich nicht mehr. „Tot“ war der erste Gedanke des Radlers, doch ein Bauchgefühl zwang ihm zum genaueren Hinsehen. Die Beine bewegten sich. Also machte er sich – trotz kurzer Hose – auf den Weg durch Brennnesseln über Stacheldraht und Weidezaun hinweg auf die Wiese – und drehte das Tier auf die Beine. Es war nämlich aufgrund seines Wollmantels dazu nicht mehr in der Lage gewesen. Das Schaf lief eilig zur Herde und kam mit den anderen Tieren zurück. Ein Blök-Konzert und die Blicke aller Vierbeiner berührten den Retter. Bedankten sich die Tiere bei ihm? Wer weiß, auf jeden Fall fuhr er mit einem guten Gefühl heim.

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