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Thema Erdkabel: Umweltausschuss soll noch beraten

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erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Nordfriesland | "Wir wollen die 380-Kilovolt-Leitung in einem für Menschen verträglichen Zustand und in einer Technologie des 21. Jahrhunderts." Jürgen Reck von der Bürgerinitiative "Eiderstedt unter Höchstspannung" nutzte die Einwohnerfragestunde im jüngsten Kreistag im Kreishaus in Husum, um die Politik um Hilfe zu bitten.

Ziel der Initiative ist es, eine Freileitungstrasse "mit mehr als 60 Meter hohen Masten alle 400 Meter" durch Eiderstedt zu verhindern. "Wir wollen eine neutrale Bewertung, ob eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung per Erdkabel - ohne eine breite Betontrasse - nicht doch möglich ist. Kann uns der Kreistag unterstützen?", wollte Reck wissen. Er und seine Mitstreiter haben unter anderem Kontakt mit der Technischen Universität Berlin und der Universität München aufgenommen. Landrat Dieter Harrsen antwortete, dass eine von der Deutschen Umwelthilfe im Auftrag des Energiewende-Ministeriums geplante Sonderveranstaltung zum Thema "Erdkabel" abgewartet werden solle, danach komme das Thema in den Umweltausschuss.

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