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Teilhabe funktioniert auch auf dem grünen Rasen

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Breklum | "Mein Traum ist, dass einige meiner Spieler künftig in Vereinsmannschaften spielen", wünschte sich Wilfried Kiel, Trainer der Fußballabteilung der Husumer Werkstätten zu Beginn des ersten Inklusionsfußballturniers für Vereinsmannschaften und Spieler aus Werkstätten mit Behinderungen. Die Begegnungen fanden im Sportpark in Breklum statt.

"Inklusion kann nur dann gelingen, wenn möglichst viele Menschen erkennen, dass gelebte Inklusion den Alltag bereichert", betonte Okke Peters, Leiter der Husumer Werkstätten. Der Präsident des Rehabilitations- und Behinderten-Sportverbandes Schleswig-Holstein, Wolfgang Tenhagen, unterstrich die Bedeutung solcher Veranstaltungen mit Blick auf die Integration von Menschen mit Handicap.

Insgesamt zwölf Mannschaften waren am Sonnabend zum Kicken angetreten. Bei erträglichen Temperaturen entwickelte sich ein spannender Turnierverlauf. Auf zwei Spielfeldern in zwei Gruppen spielten die Teams ihre Platzierungen aus. Die Halbfinalspiele waren hart umkämpft und wurden teilweise erst nach Neun-Meter-Schießen entschieden.

Im Finale in der Gruppe A siegte die Mannschaft von Breklum 2 gegen Schobüll mit 3:1. Über diesen Sieg freute sich Wilfried Kiel besonders. War das Team nach Absage der Rödemiser doch erst kurz vor Beginn aus Spielern der Husumer Werkstätten und von Vereinsmannschaften zusammengestellt worden und so die Inklusionsmannschaft des Turniers. In der Gruppe B siegte das Team der Werksmannschaft aus Eichede. Alle Spiele standen im Zeichen von Fairplay und gegenseitigem Respekt.

Die Sieger wurden auf dem Heidehof der Husumer Werkstätten geehrt und gefeiert.

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erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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