Niebüll : Tausende Liter Öl bei Tankunfall ausgelaufen

Um die 100 Einsatzkräfte versuchen den Schaden am Unfallort einzugrenzen.

Um die 100 Einsatzkräfte versuchen den Schaden am Unfallort einzugrenzen.

Ein Tanklaster sollte befüllt werden. Dabei platzte der Schlauch. Das Öl floss in ein Regenrückhaltebecken.

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06. Juli 2016, 16:31 Uhr

Niebüll | Beim Befüllen eines Tanklasters auf dem Gelände eines Mineralölhandels in Niebüll (Kreis Nordfriesland) sind am Mittwochmorgen Tausende Liter Öl ausgelaufen, nachdem ein Tank geplatzt war. Das teilt die Polizei mit. Das Öl verteilte sich auf dem Gelände und lief auch in ein nahegelegenes Regenückhaltebecken.

In das Regenrückhaltebecken ist Öl gelaufen.
Karsten Sörensen

In das Regenrückhaltebecken ist Öl gelaufen.

Dabei seien laut Polizei vermutlich etwa 8000 Liter Öl ausgelaufen, eine größere Menge Öl gelangte über Gullys in die Kanalisation und in ein Regenrückhaltebecken. Die Feuerwehr legte Sperren, um größere Schäden zu verhindern.

Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Polizei übernahm noch vor Ort die Ermittlungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Flensburg wurde ein KFZ- Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.

Es waren bis 15 Uhr etwa 100 Einsatzkräfte vor Ort. Dazu gehören Feuerwehrleute aus Niebüll. Die Polizei war mit drei Streifenwagen im Einsatz. Zudem war das Technische Hilfswerk zur Gefahrengutbeseitigung angerückt.

Zum Unfallhergang ist bislang bekannt, dass die vordere Kammer eines 30.000 Liter-Fasses explosionsartig aufgeplatzt sein soll. Das soll beim Befüllen des Tanklasters passiert sein. Zudem dem entstandenen Sachschaden können noch keine Angaben gemacht werden. Auch der Niebüller Bürgermeister, Wilfried Bockholt, kam zum Unfallort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

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