Augarten Leck : Tanzen bis zum Schlussakkord

Hatten ihren Spaß:  Die jungen Gäste aus Boleslawowo vergnügten sich im Augarten.
Hatten ihren Spaß: Die jungen Gäste aus Boleslawowo vergnügten sich im Augarten.

Die Open-Party mit den „Paddocks“ litt aufgrund von Regen, WM-Übertragungen und Parallelveranstaltungen unter Besuchermangel.

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06. Juli 2014, 14:22 Uhr

Erst war Fußball, dann kam der Regen: Der Besuch der Open-Air-Veranstaltung des Bürgerfestvereins im Augarten ließ zu wünschen übrig. Doch die, die da waren amüsierten sich beim „Rock im Park“– zunächst ohne, dann unter Regenschirmen. Ein kräftiger Schauer hinderte die Leute am Nachhausegehen. Doch auch danach blieben etliche bis zum pünktlichen Schlussakkord der „Paddocks“ um Mitternacht.

Die Übertragung der WM-Fußballspiele im Fernsehen machte dem „Rock im Park“ zu schaffen. Deutlich weniger Menschen als gewohnt steuerten den Augarten an, was sicherlich ebenfalls anderen Konkurrenz-Veranstaltungen zuzuschreiben war. Bis zum großen Guss blieb es mehr oder weniger trocken, die Tanzfläche füllte sich schon sehr früh. Vor allem junge Gäste aus dem polnischen Boleslawowo, mit dem die Gemeinde eine Partnerschaft anstrebt, amüsierten sich. Der fünftägige Schüleraustausch wird finanziell getragen von der Kommune sowie dem Erlös des Flohmarktes „Weiberkram“.

Zum wievielten Mal die Kieler Band „Paddocks“ in Leck war, vermag keiner zu sagen. Die fünf Musiker sind gern gesehene „alte“ Bekannte: Sängerin Ute Davidsen, Kalli Davidsen an der Solo-Gitarre und „Böhner“ alias Gerhard Wölck an der Rhythmus-Gitarre, Bassist „Henner“ alias Hendrik Maaß sowie Schlagzeuger „Eumel“ alias Jürgen Erdmann. „Wir sind gern in Leck. Es macht hier unheimlich Spaß“, meinte Ute Davidsen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nur jede zweite Runde auf die Bühne stellte.

Die Rock-Band hatte einige neue Songs im Gepäck, spielte jedoch vorwiegend Hits der 60-er und 70-er Jahre wie Stücke von den Rolling Stones, CCR oder beispielsweise den „Lords“. „Mit denen sind wir groß geworden“, schwärmten so manche im Publikum. Karin und Dieter Lüders lobten: „Man hört immer nur Musik aus der Konserve, handgemachte Musik ist wichtig und sorgt für mehr Stimmung.“

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