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Tag des offenen Denkmals: Wasserturm lockt viele Besucher

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2015 | 14:56 Uhr

Auf großes Interesse stießen die Führungen im Niebüller Wasserturm: Annähernd 200 Besucher kamen zum Teil von weit her, wie etwa aus Dänemark oder sogar aus der Schweiz. „Handwerk, Technik, Industrie“ war das Thema des internationalen „Tag des offenen Denkmals“, an dem sich die „Interessengemeinschaft Baupflege Nordfriesland“ mit Unterstützung der hiesigen Kreishandwerkerschaft mit der Präsentation des renovierten Turms beteiligte.

Viele Besucher hatten sich mehrere Objekte für die Besichtigung am Denkmaltag vorgenommen, die nur aus diesem Anlass und an diesem Tag geöffnet sind. Der pensionierte Bundesbahnbeamte und Eisenbahn-Historiker Georg Böhm hielt dabei anschauliche Vorträge über die Geschichte der Eisenbahn in Nordfriesland und insbesondere über die technische Bedeutung des Wasserturms anhand von alten Fotos und Plänen. Der faszinierende Blick von oben auf das Bahnhofsgelände und die Stadt entschädigte den für manche etwas mühsamen Aufstieg.

Besonders erwähnt seien die Sponsoren – EU, die AktivRegion und viele andere. Ein Lob ging auch an die Kreishandwerkerschaft und den vielen am Bau beteiligten Lehrlingen. Sie alle sind auf einem großen Plakat verewigt. Der Kreishandwerkerschaft als Besitzerin sei sehr daran gelegen, Interessenten für die künftige Nutzung zu finden, hieß es.

Vor Beginn der eigentlichen Öffnung des Wasserturms fanden sich vor dem für Niebüll ebenfalls wichtigen historischen Denkmalensemble an der Christuskirche, dem „Küsterhaus“, drei Mitglieder der „Küsterhaus-Rettungsriege“, nämlich Georg Böhm, Peter von Hoyningen-Huene und André Spaude ein – in der Hoffnung, dass sich auch hier baldmöglichst alles zum Positiven wenden wird. Niebüller Bürger ließen sich vor Ort über den Stand der Dinge informieren. Sie erfuhren, dass ein Bauantrag in Vorbereitung ist, gleichwohl das Denkmalschutzamt ein wachsames Auge auf das Niebüller Denkmal hat. Angesichts der Schäden kann dann per Verordnung eine Deckung des Daches angeordnet werden.


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