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Nordfriesland Tageblatt

18. August 2017 | 13:04 Uhr

Umzug : Tafel in neuen Räumen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Südtondern Tafel in Leck ist ab Donnerstag, 10. Oktober, in der Rudolf-Diesel-Straße 19-21 zu finden. Die Ausgabestelle im Rathaus war ohnehin nur als Übergangslösung gedacht.

Die Südtondern Tafel zieht um: Von den Räumen im Rathausgebäude geht es ins Gewerbegebiet in die Rudolf-Diesel-Straße 19 - 21. Der Eingang befindet sich allerdings in der Georg-Ohm-Straße. Ab Donnerstag, 10. Oktober, erhalten Bürger mit geringem Einkommen hier Lebensmittel und Dinge für den täglichen Bedarf.

Es ist fast zwei Jahre her, seit die Südtondern Tafel in Leck ihre Pforten geöffnet hat. Dankbar zeigen sich der Vorsitzende des Vereins, Klaus Meyer-Lovis, wie auch die 2. Vorsitzende und Verantwortliche für Leck, Christine Sawinski, für die Bereitstellung der gemeindeeigenen Räume. „Für uns bedeutete es eine Chance, den Grundstock zu legen und die Versorgung aufzubauen“, sagte Klaus Meyer-Lovis. Von Anfang an wusste jeder, dass das Rathaus nur eine Übergangslösung sein konnte. Die Anlaufstelle erwies sich schnell als zu klein, wie Christine Sawinski erklärte.

In den vergangenen zwei Wochen packten alle mit an, zimmerten teilweise neue Ausgabetresen, bauten ab und wieder auf, schleppten Kisten und sortierten. Gerhard Ganzel kümmerte sich um die Planung und Organisation des Umzuges. „Alle Helfer haben Super-Arbeit geleistet“, lobte die 2. Vorsitzende.

Die Vorteile im neuen Heim liegen auf der Hand: Die wartenden Bürger können sich bei Regen im Flur aufhalten, die Waren müssen nicht mehr wie bisher in den Keller hinab und wieder hinauf getragen werden. „Das ist eine erhebliche Arbeitserleichterung für die ehrenamtlichen Helfer“, meinte Klaus Meyer-Lovis.

Auf rund 85 Quadratmeter ist genügend Platz für Flur, Lager- und Ausgaberaum. Die Miete kann der Verein inzwischen selbst aufbringen durch das sogenannte Tütengeld (2 Euro pro Tüte müssen die Nutznießer der Tafel für die Waren zahlen), Mitgliederbeiträge und Spenden. Der Verein hofft, dass künftig öffentliche Zuschüsse fließen. Dass die Tafel notwendig bleibt, betonte der Vorsitzende: „Es ist traurig, aber der Bedarf ist groß“. Pro Woche kommen über 70 Bürger, die für sich und ihre Familie, also für insgesamt 300 bis 350 Personen, qualitative Waren abholen. 15 Frauen setzen sich in ihrer Freizeit für die Versorgung und Ausgabe ein, sieben Fahrer transportieren die gespendeten Artikel.

„Unser großer Dank geht an alle Geschäftsleute für ihre Hilfsbereitschaft. Wir benötigen wirklich alle Waren“, betonte Klaus Meyer-Lovis. Einen anderen Gedanken formulierte Christine Sawinski: „Wir hoffen, dass in dieser exponierten Lage noch mehr Menschen, insbesondere ältere Leute, das Angebot annehmen“.

 

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erstellt am 08.Okt.2013 | 08:15 Uhr

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