Zehn Jahre Amt Südtondern : Symbol für Beständigkeit und Stärke

Die Zusammenarbeit soll weiter gut gedeihen: Amtsdirektor Otto Wilke und Bürgermeister Andreas Deick griffen zur Schaufel.
Die Zusammenarbeit soll weiter gut gedeihen: Amtsdirektor Otto Wilke und Bürgermeister Andreas Deick griffen zur Schaufel.

Amtsdirektor Otto Wilke und Lecks Bürgermeister Andreas Deidert haben gemeinsam eine Eiche gepflanzt.

shz.de von
17. Januar 2018, 19:47 Uhr

Leck | Es dämmerte morgens um halb neun und es regnete bei zwei Grad plus: Amtsdirektor Otto Wilke und Bürgermeister Andreas Deidert schaufelten Muttererde auf die Wurzeln des jüngsten Baumes im Bürger- und Erlebnispark am Kemper Graben. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Amtes Südtondern pflanzte die Gemeinde Leck eine Eiche als Symbol für Beständigkeit und Stärke.

Gern hatte Andreas Deidert die Idee von der Bürgervorsteherin Sabine Detert aufgegriffen. Nun sorgte er für die Umsetzung mit tatkräftiger Hilfe zweier Bauhofmitarbeiter. „Das junge Pflänzchen muss wachsen und stark werden, genau wie das Amt Südtondern“, wünschte er sich. Als ein wichtiges Symbol und äußeres Zeichen der Gemeinsamkeit wertete Amtsdirektor Otto Wilke die Pflanzaktion. Seit der Antike sei die Eiche wegen ihres harten Holzes und ihres stattlichen Wuchses ein Symbol für Kraft und Stärke. „Ein Eichenleben überdauert 30 Generationen – zehn Jahre Amt Südtondern sind im Vergleich dazu ein bescheidener Zeitraum“, überlegte Otto Wilke. Doch in dieser Zeit sei auch die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Leck und dem Amt gewachsen. Und nun werde dieser gemeinsam gepflanzte Baum wachsen und gedeihen und in wenigen Jahren viele Eicheln tragen: „Da bin ich mir sicher“. Diesen Wunsch projizierte der Amtsdirektor auf das Konversionsprojekt Leck/Klixbüll/Tinningstedt auf dem ehemaligen Fliegerhorst: „Das soll ein Meilenstein der wirtschaftlichen Zusammenarbeit werden!“

Otto Wilke ließ seine Gedanken in die Vergangenheit schweifen: „Kommunale Verwaltungsstrukturen sind alle 30 Jahre verändert worden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es das Amt Südtondern in der derzeitigen Form noch in 200 Jahren geben wird, kann eher bezweifelt werden“. Dieser Eichenbaum werde bei guter Pflege diesen Zeitraum locker erreichen und an die Gründung des Amtes Südtondern im Jahre 2008 erinnern, meinte der Amtsdirektor.

Dieter Feddersen vom Verschönerungsverein freute sich über den Baum-Zuwachs. Vor knapp zwölf Jahren wurde der Park, der kein Wald werden soll, angelegt. Der damalige Ministerpräsident Peter Harry Carstensen hatte den ersten Baum gepflanzt – eine Eiche. Insgesamt sind fast 400 Bäume von Bürgern, Institutionen und Vereinen gespendet worden.

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