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Goallegen-Cup : Superstimmung und jede Menge Spaß

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Lokomotive Gummiboot, Bungabungas oder 1. FC Jeremy Pascal: Rund 1000 Hobbykicker mit kreativen Teamnamen kamen zum Goallegen-Cup.

Sommer, Sonne, Superstimmung und jede Menge Spaß beim 9. Goallegen-Cup des TSV Rotweiß Niebüll, der mit den Jahren beliebter und attraktiver geworden ist. Das große Meeting der Hobbykicker geht zwar an seine Grenzen. Doch seine Gastgeber hatten es wieder gut im Griff. Logistik und Infrastruktur stimmten. Das Drumherum ebenso. Und die Hobbykicker hatten auch dieses Mal wieder eine Tasche voll guter Laune mitgebracht.

Das zeigten schon ihre Namen. Es war schwer herauszubekommen, woher sie eigentlich kamen, die Mannen vom FC Longdrink, FC Trappatoni, die Bunga-Bungas von Berlusconi oder die Spartaks, Schwalben, der VS SieWillJa und FC Freibier. Die Kickerinnen hielten sich mit Namengebungen moderater und nannten sich die Ballerinas, Grashüpfer oder Eintracht Eigentor. Es durfte geschmunzelt werden. Doch im sportlichen Teil ging’s ernst und engagiert zur Sache. Darüber wachten 14 DFB-gecheckte Schiris, die am Ende kollektiven Beifall einheimsten – ebenso wie die Dreierspitze in der Turnierleitung mit Moritz Steiner, Michael Pien und Mogens Lesch – allesamt neu in der Verantwortung, weil ihre Vorgänger eine (verdiente) Pause eingelegt hatten.

Zur Statistik: Gemeldet hatten 84 Mannschaften mit je zehnköpfigem Kader. Eine Mannschaft schaffte es nicht vollzählig in Südtonderns Metropole – blieben 83 Teams nach, was zusammen rund 850 Spieler/-innen macht – und zusammen mit Trainern, Physios und Betreuern 1000 Aktive. In deren Gefolge kamen familiärer und amouröser Anhang, Fußballfans und Neugierige hinzu, so dass temporär an die 2000 Menschen im Stadion standen, spielten, staunten, guckten, aßen, tranken und einen alles in allem schönen und erlebnisreichen Tag genossen.

Die Spiele wurden auf sieben Kleinspielfeldern im Stadion und auf der Bürgerwiese nebenan ausgetragen und die Mannschaften in Sechser- und Fünfergruppen eingeteilt, die eine Punkt-Vorrunde spielten. Aus dieser kamen die beiden Ersten und einige beste Dritte weiter in die Finals des A-Pokals. Die nachrangig platzierten Teams spielten den B-Pokal aus. Die neun Damenmannschaften spielten eine Punktrunde, aus der die besten vier Teams im Play-Off bis zu den Finals weiter machten. Die Männer spielten jeweils zehn, die Frauen acht Minuten – in der Endrunde dann zwölf und zehn Minuten. Insgesamt wurden zwischen 9 und 20 Uhr 276 Partien gespielt.

Wer nur als Zuschauer kam, konnte ebenfalls spielen. Es gab Spiele für große und kleine Besucher: Torwandschießen, eine Hüpfburg, eine große Spielekiste aus dem Haus der Jugend, G-Messung für schussgewaltige Kicker und ein Bierglasschieben.

Es war fast 21 Uhr, als die Siegerehrung stattfand. Im A-Pokal siegte Lokomotive Gummiboot (aus Lübeck) vor Streetsoccer United (Flensburg), AC Morsum (Sylt) und Schlossallee (Risum-Lindholm). Den B-Pokal holte sich Stern Flensburg, vor Dynamo Knorpelschaden, dem FC Schwalbenkönige und Captain Morgan’s Crew. Bei den Damen siegte der 1. FC Jeremy Pascal vor den Stjernis, dem FC Ballerinas und der SG Elvis. Anzumerken ist, dass alle Titelträger des vergangenen Jahres frühzeitig ausschieden. Der Ehrung der Sieger und Platzierten folgte nach kurzer Verschnaufpause die Player’s Night im großen Festzelt auf der Bürgerwiese.

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erstellt am 03.Aug.2015 | 08:00 Uhr

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