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Südtonderns Unternehmerinnen: Von Finanzierung bis Quantenheilung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Gut besucht, aber nie überfüllt war die erste Messe des Unternehmerinnen-Netzwerks Südtondern, kurz „U.N.S“. Die Besucher erwartete gleich am Eingang zur Ausstellung im Leck-Huus ein warmes Willkommen. Dort hatte Massage- und Wellness-Therapeutin Nicole Minz-Hansen heiße Steine parat, an denen sich besonders jene gerne die Hände wärmten, die den Besuch der Messe mit einem kleinen Spaziergang verbunden hatten.

Finanzberatung, Versicherungen, Floristik, Büroorganisation, Coaching, Heilkunde oder Ausstattung für Hunde – die Präsentation der 26 Ausstellerinnen war vielfältig. „Wir hatten sogar eine Warteliste“, sagte Netzwerkgründerin und Graphikdesignerin Vanessa Müller, die gemeinsam mit Buchhändlerin Kristina Brendel die Messe geplant und organisiert hat.

Seit rund einem Jahr gibt es „U.N.S.“, das Netzwerk bietet selbstständig arbeitenden Frauen aus der Region die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und sichtbar zu werden. Wie eben mit der gemeinsamen Messe im Leck-Huus: „Hat das was mit Quantentheorie zu tun?“, wollte ein Besucher von Heilpraktikerin und Diätassistentin Diana Rill wissen, die unter anderem auch „Quantenheilung“ in ihrem Angebot hat, und sich dem Neugierigen schnell in ein Gespräch zwischen Quarks und alternativen Behandlungsmethoden wiederfand.

Wenige Meter weiter gab Nguyen Thi Hong Minh Einblicke in ihr Können; die gebürtige Vietnamesin ist nicht nur Inhaberin eines asiatischen Restaurants in Niebüll, sondern auch auf ganzheitliche Massage und Gesichtsdiagnostik spezialisiert und erläuterte gerne Zusammenhänge, etwa zwischen Akupressurpunkten in der Nase und Verspannungen im Rücken.

„Ich wusste gar nicht, was es alles in Südtondern gibt“ – dieser Satz sei mehrfach von Besuchern geäußert worden, so Vanessa Müller. „Wir sind wirklich zufrieden“, resümierte die Initiatorin, es seien viele neue Kontakte enstanden. Einige der Unternehmerinnen hätten Kleinbetriebe und könnten sich nicht mal eben die Standgebühr einer großen Messe leisten.

Gemeinsam allerdings ist es den Netzwerkerinnen gelungen, sich und ihre Kompetenzen zu präsentieren – und insgesamt 1000 Euro für die Arbeit der Opferhilfe des Weißen Rings zu spenden. Generiert wurde dieser Betrag aus Standgeldern, den Erlösen aus dem Tombola-Losverkauf und Spenden der Besucher.

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erstellt am 16.Feb.2015 | 16:15 Uhr

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