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Sanierungsbedarf : Südtondernhalle: Zukunft ungewiss

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Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Schulverband berät über Sanierung oder Abriss der 50 Jahre alten Sportstätte / Erst soll die Finanzierung der zwei Optionen geklärt werden

Was wird aus der Südtondern-Halle? Diese Frage wird die Gremien von Stadt und Amt in naher Zukunft noch häufiger beschäftigen. Die 1965 erbaute Halle ist in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig geworden, hieß es in der 2. Sitzung des Schulverbands Südtondern.

Auf eine Sanierung deutet zwar auch die Beschlusslage hin, die die Mitglieder im Schulausschuss des Amtes Südtondern, im Ausschuss für Schule, Kultur und Soziales sowie im Ausschuss für Bau und Verkehr der Stadt Niebüll bereits im Oktober 2014 in einer gemeinsamen Sitzung abstimmten. Damals setzten sich die Kommunalpolitiker mit dem Vorentwurf des Architekten Jürgen Dethlefsen auseinander (wir berichteten). Jedoch scheint jetzt das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die Sanierungskosten würden sich nach grober Schätzung auf 2,5, ein Neubau der Halle auf etwa 3,4 Millionen Euro belaufen. Wie Schulverbandsvorsteher Ingo Böhm anklingen ließ, geht es zunächst um die Finanzierung, die am Ende die Basis für weitere Entscheidungen bilden soll. Erst danach sollen die endgültigen Beschlüsse fallen. An diesen wie auch an der Finanzierung sind die Stadt Niebüll und der Schulverband je zur Hälfte beteiligt.

Verrottete Wasserleitungen, ein unsicheres Treppenhaus, veraltete Heizungen und Elektrik sowie unrettbare Waschräume: Die Mängel an der altgedienten Südtondernhalle sind heute unübersehbar – vor 50 Jahren war das anders: In den 1960-er Jahren wurde der Bedarf für eine zweite Sporthalle an der in den 20-er Jahren gegründeten Friedrich-Paulsen-Schule deutlich. Zwei Jahre betrug die Bauzeit. Zwischenzeitlich ruhten die Arbeiten, weil die vom Land zugesagten Zuschüsse auf sich warten ließen. Schließlich war es soweit: Am 4. Juni 1967 wurde die Südtondernhalle eingeweiht. 1,1 Millionen D-Mark waren verbaut worden.

Mit einem weiteren Beschluss erfolgte eine Umbesetzung des Schulleiterwahlausschusses. Weil die Anzahl der Verbandsmitglieder im Ausschuss nicht die vorgeschriebene 40-prozentige Frauenquote erreichte, wurde sei jetzt nachgebessert. Amtsdirektor Otto Wilke verzichtete auf sein Mandat und machte Sylke Kamlah-Emmermann Platz, die in den Ausschuss nachrückt. Als Vertreter wurden die Stadtvertreterin Bettina Fritzsche und Amtsdirektor Otto Wilke nominiert.  

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erstellt am 01.Apr.2015 | 05:00 Uhr

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