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Nordfriesland Tageblatt

19. August 2017 | 19:00 Uhr

Motorsport : Südtondern gibt Gas

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Das Wochenende stand ganz im Zeichen des motorisierten Sports: In Ellhöft flogen beim Fatz-Cup die Motocross-Maschinen, beim Rasenmäher-Ringstechen in Humptrup ging es gemächlicher zu.

Zwei Dörfer nahe der deutsch-dänischen Grenze standen am Sonnabend im Zeichen des Motorsports. In Ellhöft wurde der Fatz-Cup ausgetragen. In Humtrup fand ein Rasenmäher-Ringstechen statt.

Auf zum Fatz-Cup, hieß es am Sonnabend im Grenzdorf Ellhöft zum 13. Mal am Struxbüller Weg auf einer Wiese von Bernhard Rogge. Dort veranstaltete der Motorsportclub (MSC) von 1928 im ADAC sein großes Hobby-Turnier. Das Motto „Ready to Race“ lockte 84 Motoradsportler im Alter von sechs bis 60 Jahren auf einen dieses Mal wunderschönen und „trockenen“ Kurs nur wenige Steinwürfe von der Bundesgrenze entfernt.

Der 1,1 Kilometer lange Kurs hatte mit drei Table-Sprüngen einen „reizvoll-mäßigen“ Schwierigkeitsgrad, vom Pistenrand gut einzusehen und wegen der Sprünge allein schon attraktiv: für Anfänger ideal, für Könner Gelegenheit, die sich im einen oder anderen Schwierigkeitsgrad zu üben.

Doch bei allem stand der Spaß an dieser Sportart im Vordergrund. MSC-Vorsitzender Stefan Schartau: „Es ist das besondere Gefühl, das uns umfängt. Außerdem haben wir ‚Benzin im Blut‘ mit einem Schuss Adrenalin dazu.“ Die Motorsportler dieses Genres sehen sich bei ihren Treffs, Veranstaltungen, Turnieren und Rennen als große Familie. Man hilft einander und sieht Freund- und Kameradschaft nicht als hohle Floskel, sondern als gelebte Realität.

Diese und andere Attitüden waren auf dem Turniergelände förmlich zu spüren, zu riechen und zu schmecken. An der Piste hatten sich über den Tag 1000 Zuschauer – Fans und Neugierige vereint – eingefunden. Man kam in manch ein interessantes Gespräch, bekam schon man einen Vorgeschmack auf das, was die Fachleute dieser Sportart das „Enduro Scramble“ nennen – nämlich einem harten Wettbewerb mit geländegängigen Motorrädern. Doch der Fatz-Cup war davon noch weit entfernt. Gleichwohl spielt der MSC den einen oder anderen Spaß in den Cup mit ein, wie etwa das vom Zitronenreiten der Ringreiter nachempfundene Intermezzo.

Der Tag verlief „wie geplant“. Die Zuschauer bekamen den Eindruck von einem aufregenden und schönen Sport mit auf die Heimfahrt, die teilnehmenden Motorsportler von einer gut organisierten Veranstaltung. Stephan Schubert informierte und moderierte am Mikro, Rennleiter Manfred Michaelsen hatte die Fahrer gut im Griff.

Und der MSC Südtondern mit seinen heute 145 Mitgliedern kehrt in den normalen Jahreslauf zurück, nicht ohne seinen Helfern an der Piste sowie in Auf- und Abbau zu danken, ferner dem DRK und dem Turnierarzt Dr. Löser aus Pinneberg. Und dann und wann wird sich der MSC wieder seinen Freunden zuwenden – auch denen vom MSC Sylt, vom MSC Ahrensbök und dem MC Albersdorf.Sieger des Fatz-Cups: Klasse SX50: Brian Wecke; SX63: Mick Appel; L1: Jan Schlicht; L2: Tom Wiese; L3: Paul Podewsko; 85er: Hannes Roden; Oldboys Ü40: Heinz Schwerin; Quads: Pascal Clause.


Großer Spaß: In Humptrup brummt es
 

In Humptrup brummte es 33-fach auf dem Sportplatz, wo in vier Bahnen Ringe gestochen wurden. Gefahren und gestochen wurde in den drei Kategorien Erwachsene, Junioren und Kinder. Zusätzliches Handicap war für die beiden älteren Startergruppen eine Wippe vor dem „Galgen“. Das Humptruper Aufsitz-Rasenmäher-Ringstechen wurde von Egon Labatzki eingeführt und erfreut sich großer Beliebtheit. Vor dem Ringstechen fand ein Korso durch das Dorf statt. Danach klang es mit den Siegerehrung und einem gemütlichen „Zusammensein“ aus. Und es war wieder ein großer Spaß. Die Könige 2015; Erwachsene: Jürgen Schreck (31 Ringe); Junioren: Fabian Jacobsen (26); Kinder: Rene Bötel (39).





 

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erstellt am 14.Sep.2015 | 05:00 Uhr

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