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Süderlügumerin übernimmt die Stelle der Schulleiterin

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Südtondern | Eine reformierte Schulart nimmt Form und Gestalt an. Aus der Sonder- ist die Förderschule geworden und aus der Niebüller Drei-Harden- und der Lecker Frieda-Erichsen-Schule das "Förderzentrum Südtondern" unter der Trägerschaft eines von der Stadt Niebüll und der Gemeinde Leck gebildeten Schulverbands. Mit Rektorin Daniela Holtemöller hat das Zentrum auch eine Schulleiterin. Schulverbandsvorsteher Wilfried Bockholt stellte sie in einem Pressegespräch vor.

Mit der Gründung des Förderzentrums sind die bisherigen Sonderschulen zu einem integrativen Modell übergewechselt, nach dem Schüler mit besonderem Förderbedarf jetzt in Regelschulen unterrichtet werden. Den Unterricht erteilen Lehrkräfte der Regelschule, die von Sonderschullehrern unterstützt werden. Mit dieser Neuerung folgt das neue Konstrukt den Bestimmungen des schleswig-holsteinischen Schulgesetzes von 2007. Die Umsetzung zögerte sich durch die personelle Konstellationen hinaus. Sonderschulrektorin Sigrid Klauke (Schulleiterin in Leck) ging in den Ruhestand, ihre Niebüller Kollegin Petra Schütz nach Hamburg. Ihre Stellen wurden angesichts der bevorstehenden Neuerung nicht mehr besetzt und die Vakanz von den Sonderschullehrern Kay Frahm (Niebüll) und Nils Berger (Leck) kommissarisch wahrgenommen. Die Schulleiterstelle für das neue Förderzentrum wurde mittlerweile ausgeschrieben. Unter vier Bewerbern fiel die Wahl auf Daniela Holtemöller (34) , die vom Kieler Kultusministerium berufen und zur Sonderschulrektorin ernannt wurde. Sie wurde in Wiesbaden geboren, wuchs im Rheingau auf, studierte in Gießen und bestand ihr zweites Staatsexamen in Schleswig-Holstein, wo sie zunächst in Elmshorn, Glückstadt, Pinneberg und zuletzt auf Helgoland unterrichtete. Daniela Holtemöller ist verheiratetet, zweifache Mutter und wohnt in Süderlügum.

Den Weg in die neue Form des einstigen Sonderschulwesens sollen Kooperation und Vernetzung ebnen. Gemeinsam mit ihren Kollegen will sich Rektorin Holtemöller gezielt daran machen, sonderpädagogische Kompetenz in den Regelunterricht einzubringen und ihre Schützlinge nicht nur fördern, sondern auch fordern.

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erstellt am 02.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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