zur Navigation springen

Baugebiet Breede in Risum-Lindholm : Strengere Kriterien für Abschnitt 2

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Familien werden bevorzugt, Vermietung der Häuser ist nicht erwünscht / Erster Teil ist nun voll erschlossen.

von
erstellt am 05.Apr.2016 | 06:30 Uhr

„Es kann ab sofort gebaut werden.“ Mit diesen Worten gab Bürgermeister Hauke Christiansen grünes Licht für die Bebauung von Abschnitt 1 des neuen Wohngebiets Breede am westlichen Ortsrand. Dort sind die Erschließungsarbeiten im ersten Bauabschnitt beendet und von der Gemeinde abgenommen worden.

Das neue Wohngebiet westlich der Steege, zwischen der Risumer Kirche St. Sebast und der Deezbüller Straße gelegen, ist in zwei Abschnitte aufgeteilt worden. Abschnitt 1 mit 32 Grundstücken ist vollständig „ausverkauft“. Alle Grundstücke sind auf Anhieb vergeben worden. Als ähnlich attraktiv erweist sich Bauabschnitt 2 mit weiteren 22 Grundstücken, für die schon jetzt 100-prozentiges Interesse signalisiert wird und eine Warteliste besteht. Allerdings hat die Gemeinde die Vergabekriterien etwas strenger als im Bauabschnitt 1 gefasst. Dort müssen die Grundstückskäufer Eigennutzung ihrer Häuser erklären und dürfen diese nicht zum Zweck der Vermietung bauen, die in Bauabschnitt 1 möglich ist. Außerdem haben junge Familien Vorrang – und zwar am besten mit Nachwuchs. Während in dieser Woche in Abschnitt 1 die ersten Spatenstiche erfolgen, wird in Abschnitt 2 in diesen Tagen mit der Erschließung begonnen.

Eine Besonderheit in dem neuen Wohngebiet ist darin zu sehen, dass es mit Fernwärme aus Biogas versorgt wird. Im Zusammenhang mit der Erschließung des gesamten Gebiets ist eine Verbesserung der Parksituation zwischen der nahegelegenen Risumer Kirche und der Risumer Feuerwache vorgesehen. Geplant sind etwa 40 befestigte Parkplätze. Außerdem wird die westliche Ortstangente im Zuge der Steege von der Kirche bis zur Deezbüller Straße ausgebaut – mit einem Fuß-und Radweg an der Westseite. Ferner wird die Steege verkehrsberuhigt angelegt werden und ähnlich wie die Niebüller Südergath ausgebaut. Die Bauarbeiten an der Steege können allerdings erst beginnen, wenn die Zufahrten zu den an der Straße gelegenen Grundstücken bekannt sind. Außerdem dürfen die an der Steege gelegenen Häuser nur eingeschossig gebaut werden. Grund dafür ist die Sichtachse zur nahe gegelegenen Risumer Kirche, wie es heißt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen