Sturmvogel : Storch im Orkan davongeflogen

Der Föhrer Jungstorch wohnt vorerst in  Neukirchen.
Der Föhrer Jungstorch wohnt vorerst in Neukirchen.

Auf dem Dach seines Hauses entdeckte ein Neukirchener einen Storch. Das Jungtier ist vermutlich auf Föhr zu Hause.

shz.de von
08. November 2013, 08:00 Uhr

Hans-Jürgen Carstensen aus Neukirchen staunte nicht schlecht, als er nach dem Orkan „Christian“ auf dem Dach seines Hauses einen Storch erblickte. Als Meister Adebar dort am nächsten Tag noch immer saß, machte sich Hans-Jürgen Carstensen Sorgen um den Storch. Würde der noch genug Nahrung finden?

Nach mehreren Telefonaten machte Carstensen einen Föhrer ausfindig, bei dem mehrere Störche beheimatet sind. Der bestätigte, dass von seinen während des Sturmes entflogenen Störchen ein Jungtier bisher nicht zurückgekehrt ist.

Mit einem Eimer voll Storchenfutter machte sich der Föhrer auf nach Neukirchen, um das Tier zu begutachten. Da der Storch auch beringt ist, geht er davon aus, dass es sich um sein entflogenes Jungtier handelt. Der Besitzer hofft, durch die Anfütterung den Storch eines Tages einfangen zu können, um ihn wieder nach Föhr zu bringen.

Meister Adebar fühlt sich aber anscheinend wohl in Neukirchen und seiner Wiedingharder Umgebung, denn den Dachfirst hat er sich bis jetzt als Übernachtungsplatz behalten. Morgens, wenn es hell wird, fliegt er von dannen, wahrscheinlich auf Nahrungssuche, und abends bei Einbruch der Dämmerung kehrt er wieder auf das Gebäude in der Hesbüller Straße zurück.

Bei der Nahrungssuche scheint er auch erfolgreich zu sein, wie die weißen Hinterlassenschaften auf dem Dach beweisen.

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