zur Navigation springen

Stimmen zur geplanten Umstrukturierung beim Klinikum: „Eine Zumutung für die Menschen“

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 12.Nov.2015 | 11:39 Uhr

„Wir müssen gegen die im Raum stehenden Absichten des Krankenhausträgers angehen.“

„Erst Sylt, dann Föhr und jetzt Niebüll ohne gynäkologische Abteilung und Geburtshilfe – deutlicher kann nicht signalisiert werden, dass Frauen, Mütter und Schwangere in unserer Region unerwünscht sind! Und gerade wurde beschlossen, ein Aufnahmelager für 2000 Flüchtlinge auf dem Lecker Flughafen zu errichten. Jetzt soll – wohl als Zeichen der Willkommenskultur – die drastische Reduzierung der medizinischen Versorgung betrieben werden?“

„Vorschläge bedeuten noch keine Umsetzung. Jetzt sind die Region und das Amt gefordert. Ich wünsche mir auch, dass das Klinik-Personal an den Entscheidungen beteiligt wird. Ziel muss es sein, den Status Quo für das Klinikum in Niebüll aufrecht zu erhalten. Zu 100 Prozent. Wichtig ist es, einheitlich als Stadt – mit einer Stimme – aufzutreten, fraktionsübergreifend an einem Strang zu ziehen. Und wir bekommen das hin.“

 „Im Grunde – wie schon bei der Breitbandgesellschaft – müsste man nun einfach Geld in eine Kasse schmeißen und das Klinikum dann selbst betreiben.“

 „Die nun geäußerten Vorschläge sind eine Zumutung für die Menschen, die täglich ihre ganze Kraft im Niebüller Krankenhaus für die Patienten aufbringen und eine hervorragende Arbeit leisten. Außerdem haben sich viele Bürgerinnen und Bürger für ein Leben in und um Niebüll entschieden, da hier eine medizinische Infrastruktur vorgehalten wird. Wenn man dann noch bedenkt, dass gerade erst das Bewegungsbad in der Klinik durch den Förderverein und die große Solidarität vieler Gemeinden saniert wurde, wird das Bekenntnis zum Niebüller Krankenhaus mehr als deutlich.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen