Stiefelwerfen, Ponytheater und Radringstechen: Heidefest in Westre zieht Familien an

Die Kleinen zeigten ein „Regenbogen-Pony-Theaterstück“.
Die Kleinen zeigten ein „Regenbogen-Pony-Theaterstück“.

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31. Juli 2015, 11:30 Uhr

Das von den Westrer Pferdesportlern seit mehr als 30 Jahren veranstaltete „Heidefest“ auf der Koppel des Arthur Edlefsen gegenüber dem ehemaligen Reitplatz des einstigen Reitvereins Westre litt in diesem Jahre stark unter der regnerischen Witterung, denn es fanden sich nur rund 100 Feierwillige ein. Sie wurden vom Vorsitzenden des Ringreitervereins Westre, Siegfried Petersen, vom hünengrabähnlichen „Feldherrnhügel“ freundlich willkommen geheißen und gebeten, sich am Grillstand mit Würstchen reichlich zu versorgen. Dass der Konsum keinen Rekord brechen würde, stand von Anfang an fest.

Das traditionelle Show-Programm des Reiternachwuchses begann mit einer E-Dressur, gekonnt dargeboten von Johanna Pörksen, die für ihre Leistung vom Publikum lautstark beklatscht wurde. Es folgte die Aufführung der 15 bunt verkleideten Mädchen und Jungen der von Wiebke Nissen (Reminenhof) geleiteten und trainierten Vereinskindergruppe. Die kleinen Schauspieler erfreuten ihre Zuschauer mit dem anrührenden Spiel „Das Regenbogen-Pony“, wofür sie als Gage je eine Tafel Schokolade erhielten.

Das angekündigte und mit Spannung erwartete Radringstechen für Jung und Alt musste witterungsbedingt leider ausfallen. Um so größerer Andrang herrschte beim Gummistiefel-Zielwurf, der von Erwachsenen und Jugendlichen getrennt ausgetragen wurde. Die Auswertung der Wettkampfprotokolle führte zur Verkündung folgender Sieger und Platzierten. Auf Seiten der Kinder hatte sich Matthies Steensen als erfolgreichster Werfer erwiesen, während Nele Pörksen und Finn Hansen die nächstbesten Tabellenplätze belegten. Gummistiefelkönig der Erwachsenen war Hauke Nissen, Reitchef des gastgebenden Vereins, geworden. Ihm folgten in der Tabelle Helge Brodal und Christin Nissen. Bei Abwicklung der Festtombola fiel der Hauptpreis, eine Festzeltgarnitur, an Edgar Friedrichsen. Nass geworden, aber dennoch gut gelaunt begaben sich die Festteilnehmer und deren Veranstalter auf den Heimweg.  

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