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Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 23:06 Uhr

Leck : Stelldichein der jungen Fußballer

vom

Zum 38. Mal stand beim MTV Leck der Nospa-Nordsee-Cup auf dem Programm. 58 Mannschaften aus 19 Vereinen traten beim Turnier an.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 06:55 Uhr

Leck | Der Nospa-Nordsee-Cup stand unter einem guten Stern: Trotz trüber Vorhersagen blieb es trocken, nicht zu warm, nicht zu kalt für nahezu 800 junge Kicker. Zwei Tage lang kämpften 58 Jungen- und zehn Mädchenmannschaften aus 19 Vereinen im Nordfrieslandstadion und auf seinen Nebenplätzen um die begehrten Trophäen.

Das Jugendfußballturnier des MTV Leck hat einen guten Ruf. Das verdeutlichte einmal mehr die Beteiligung. Aus Berlin, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen waren Teams angereist sowie Mannschaften aus Schleswig-Holstein, darunter allein sechs Teams des Kieler Vereins "Rot Schwarz". Erstmals war eine Elfer-Crew aus Mecklenburg-Vorpommern dabei und aus dem dänischen Lögumkloster. Sie alle wurden begleitet von Trainern, Betreuern, Fans und Eltern. "Wir treffen hier Freunde", meinte das Urgestein Reinhard Brinkmann vom TUS Komet Arsten. Seit 1986 haben seine Mannschaften kein Pfingstturnier im hohen Norden versäumt: "Hier steht der soziale Zusammenhalt im Vordergrund, der sportliche Aspekt kommt dazu."

Jedes Jahr dabei ist Achim Detlefsen, Gründer dieses Wettstreits. "Mit zehn Teams hat alles mal angefangen", erinnert er sich und freut sich über die positive Entwicklung. Die familiäre Atmosphäre und das gute, menschliche Miteinander sind mit dem Turnier gewachsen. Von einem "Fest der Begegnung" wird inzwischen überall gesprochen.

"Schön, dass ihr da seid. Die Gemeinde freut sich über euren Besuch. Auf geht es", rief die stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Marcussen-Kressin den jungen Gästen zu.

Sie hatten zuvor ein imposantes Bild geboten: Fahnen schwenkend marschierten sie dem Musikzug Langenhorn folgend in das Stadionrund ein und fieberten der Eröffnung entgegen. MTV-Vorsitzender Hans Peter Feddersen forderte das Hipp-Hipp-Hurra und der Schlachtruf schallte aus 1000 Kehlen zurück.

Endlich konnten die Sechs- bis 16-Jährigen ihr sportliches Talent zeigen. Die Zuschauer staunten so manches Mal nicht schlecht über die Künste der jungen Ball-Akrobaten, erlebten Höhen und Tiefen mit. Insgesamt lieferten sie sich faire Spiele, bei denen sich einige kleine Blessuren zuzogen. Meist reichte ein Pflaster, doch vier Mal musste der Krankenwagen gerufen werden wie beispielsweise bei einer ausgekugelten Schulter. Doch keiner blieb im Krankenhaus, alle tollten sich später wieder auf dem Rasengrün. "Letztendlich ist alles glimpflich verlaufen", zog Organisator Sven Kaesekamp Bilanz und stellte fest: "Es hat viel Spaß gebracht." Er dankte vor allem der 1. Herrenmannschaft für ihre engagierte Hilfe, aber auch allen anderen Helfern, Eltern und Freunden, die mit anpackten. "Ohne diese Unterstützung geht gar nichts", sagte er frei heraus.

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