Stehende Ovationen für das deutsch-dänische Konzert

Beliebt: das „Hoyer Frivillige Brandvaernsorkester“.
Beliebt: das „Hoyer Frivillige Brandvaernsorkester“.

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03. Dezember 2014, 12:05 Uhr

Zu einem Adventskonzert mit dem „Hoyer Frivillige Brandvaernsorkester“ unter der Leitung von Anne Petersen aus Aventoft hatten die dänische und deutsche Kirchengemeinde in die Aventofter Kirche eingeladen. Nach der Overtüre mit dem bekannten englischen Weihnachts-Lied „Hark, the Herold Angels Sing“ hießen Pastorin Meike Mewes-Wagner und Pastor Jens Bach-Nielsen die Besucher jeweils in deutscher und dänischer Sprache willkommen. Wer nun dachte, ein Blas-Orchester könne nur schmissige Marsch-Musik darbieten, sah sich sehr angenehm überrascht und angetan. Denn schon die alte amerikanische Melodie „Sören Banjomus“, die in Dänemark durch den Gesang von Otto Brandenburg bekannt wurde, bot den Zuhörern einen Ohrenschmaus. Ebenso wie das Gospelpotpourri der beiden Stücke „Just a closer walk with thee“ und „He`s got the Whole World“, wo rhythmisches Klatschen angesagt war. Mit der Filmmusik „Die Dornenvögel“ von Henry Mancine, die erst vor kurzem vom Brandvaernsorkester neu eingeübt worden war, bewiesen die Musiker einmal mehr ihre Vielfältigkeit. Leiterin Anne Petersen hatte zuvor nicht zu viel versprochen, als sie meinte, man solle das Gefühl bekommen, als wenn die Vögel hier fliegen. Mit klaren Bläser-Klängen wurde das Stück überzeugend dargeboten.

Ebenso wie Bert Kämpferts bekannte Melodie „Strangers in the Night“ mit dem Trompeten-Solo von Jörn Nielsen. Der aus Hoyer stammenden und jetzt im dänischen Hadersleben wohnende Hobby-Musiker übersetzte dazu auch die zuvor von Anne Petersen erläuterten Musikstücke ins Dänische. Tüchtig mitgesungen gemeinsam in deutscher und dänischer (Glade jul ...) Sprache wurde dann das wohl bekannteste Weihnachtslied der Welt „Stille Nacht“. Ganz ohne Marsch-Musik ging es dann doch nicht. Aber mit der schmissig dargebotenen „Heinzelmännchens Wachtparade“, dänisch: „Nissernes vagtparade“, wurden die Besucher ebenso zum rhythmischen Klatschen animiert wie beim Abschluss-Stück, dem „Kopenhagener Marsch“.

Stehende Ovationen der Besucher belohnten diese hervorragenden musikalischen Darbietungen.

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